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Re: Anfängerfragen Mustang & Co.
Verfasst: Sa 29. Dez 2012, 11:31
von the.fonz
trave62 hat geschrieben:Moin Janis,
in einem anderen Mustangforum wird gerade einer für 15000,- angeboten. Ist zwar ein 66ger aber wohl ganz intressant.
Gruß Roger
Hallo Janis,
Roger meint wohl diesen hier....
http://www.dr-mustang.com/index.php?nam ... c&t=102347
....und ich stimme Roger zu... klingt vielversprechend und sollte man sich näher anschauen.
Gruß aus KA
Ralf
Re: Anfängerfragen Mustang & Co.
Verfasst: Sa 29. Dez 2012, 16:09
von Marv
Also ich habe mir zwar "erst" mit 23 einen Mustang gekauft, aber denke, dass ich hier deine Generation mitvertrete
Nun ja, es ist leider so wie man es ungern hört, vergleichbar mit den altehrwürdigen Sprüche der Eltern bzgl. Schule, die man auch eher ignorierte. Die "alten" haben doch immer in gewisserweise recht. Unterschätze das Unterfangen nicht, da kommen kosten auf dich zu die du vorher nicht siehst und auch nicht kalkulieren kannst, aber dafür musst du natürlich keine 10 Jahre warten, sondern für den Anfang mal 3000€ beiseite legen (vorausgesetzt du kaufst keine verkappte Schrottkiste), das sollte reichen. Lass dir also Zeit bei der Suche. Ich habe sogar Kosten unterschätzt, obwohl ich wusste dass sie auf mich zu kommen, allerdings nicht in der Höhe.
Da man in Jungen Jahren meistens mehr aufs Geld achten muss etc., empfehle ich dir, so wie ich es getan hab, etwas mehr auszugeben. Hört sich zunächst widersprüchlich an, doch lieber 2000€ mehr für einen originalen GT als einen verbastelten Mustang mit 10 Zoll Sportlenkrad, wie sie oft angeboten werden. Erstens wurde mit diesen oft anders ungegangen, zweitens ist Original, wie du ja sicher von deiner Arbeit weist, wertvoller. Somit hast du also auch noch neben dem Spaß, den das Auto mitbringt, eine nette Wertanlage. Ich will meinen Mustang zwar nicht irgendwann bei hoher Nachfrage verkaufen, doch weiss man in jungen Jahren ja kaum was das Leben noch so bringt.
In diesem Sinne tue dir auch selber den Gefallen und lass das Auto bei Regen und gestreuter Fahrbahn in der Garage, denn übermäßig konservieren ist auch nicht das Gelbe vom Ei, da du dann nur schwer mitbekommst, wenn dir der Unterboden wegrottet. Zudem fährst du ein Kulturgut, also gehe Respekt voll mit dem Pferdchen um
Aber ansonsten kann ich nur sagen: Tus, denn man wirds nicht bereuhen
Gruß, Marvin
Re: Anfängerfragen Mustang & Co.
Verfasst: So 30. Dez 2012, 19:16
von unibug
Danke für die mutmachenden Worte!
Auf jeden Fall werde ich mich gut und lang genug mit dem Kauf beschäftigen und mein Budget gut einteilen.
Gruß,
Janis
Re: Anfängerfragen Mustang & Co.
Verfasst: So 30. Dez 2012, 19:44
von vn800
the.fonz hat geschrieben:Hallo Janis,
Roger meint wohl diesen hier....
http://www.dr-mustang.com/index.php?nam ... c&t=102347
....und ich stimme Roger zu... klingt vielversprechend und sollte man sich näher anschauen.
Gruß aus KA
Ralf
Servus
Dazu muss man wohl dort reg.sein,sonst nix geht sehen dieses Angebot.
gruß
Franz
Re: Anfängerfragen Mustang & Co.
Verfasst: So 30. Dez 2012, 20:28
von Leneauto
Da klink ich mich auch mal ein, mit meiner Erfahrung: Wenn du unbedingt einen Mustang kaufen willst, dann tu das! Es ist dein Leben, und dein Geld. Und wenn du ihn im Winter fahren willst dann tu das. Es ist, wie gesagt, dein Geld. Dümmer wirst du dadurch nicht. Einen alten BMW mit Heckantrieb ohne elektrische Helferlein zu fahren ist ja auch möglich. Und wenn du es bringst dann beherrschst du dein Auto auch im Sommer. (Eigene Erfahrung: Cooper Cobra Reifen und Sommerregen sind eine absolut besch.....e Kombination!)
Was den Autokauf betrifft, du hast es ja gern hübsch und perfekt. Nur hat halt jeder seine eigenen Qualitätsansprüche. An meinem Wagen ist viel gemacht worden, nur eben halt in fragwürdiger Qualität. Was nützt dir ein fahrendes Auto, wenn du dauernd liegen bleibst, weil Schrauben in Löchern stecken, wo kein Gewinde mehr drin ist, dir die Karre mit viel Glück nicht ganz abbrennt, weil die herrliche Originalelektrik dank der Hilfe vieler Kenner in den letzten 40 Jahren nicht besser geworden ist, usw.
Mein nächstes Auto wird eine gute Basis. Eine Karosserie, möglichst Unfallfrei. Strahlen, schweißen, lackieren, konservieren. Und fahren. Und sämtliche Anbauteile macht man eh eh nach eigenem Geschmack. Aber der Vorteil des ganzen: Du hattest alles mal in der Hand. Offensichtliche Fehlerquellen kannst du gleich ausschließen, du kennst den Zustand der Bauteile, du weißt das am Ende alle Schrauben fest sind, und die Bremse auch bremst. Und ganz wichtig: Du kannst stolz drauf sein!
Gruß Sebastian
Re: Anfängerfragen Mustang & Co.
Verfasst: Mi 2. Jan 2013, 11:38
von unibug
Das stimmt schon... Insofern wäre zerlegen schon das beste. Mal schauen, ich werd jetzt mal mit
ein paar Lackierern darüber reden was mich ne gute Lackierung kosten würde. Wenn da was
ausgehandelt ist kann ich mich festlegen. Vielleicht bekomm ich nen Mustang der auf jeden Fall
lackiert werden muss und dadurch etwas günstiger ist und dann werd ich das machen wie angedacht
und ihn komplett zerlegen. Motor will ich sowieso rausnehmen und komplett überholen. Und so wie
ich das hier schon mitbekommen hab mach ich dann am besten noch die Elektrik neu.
Gruß,
Janis
Re: Anfängerfragen Mustang & Co.
Verfasst: Do 16. Mai 2013, 21:22
von unibug
Guten Abend zusammen!
Ob ihrs glaubt oder nicht, ich bin an der Sache dran geblieben und im Moment ist für mich jemand in den USA
auf der Suche nach dem passenden Auto.

Wenn alles klappt bin ich ab August stolzer 66er Coupe Besitzer!
Ich halte euch natürlich weiter auf dem Laufenden...
Ansonsten erstmal bis Samstag/Sonntag!
Gruß,
Janis