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Re: S: S-Code Mustang Coupe aus 1967 Österreich

Verfasst: Di 8. Dez 2020, 14:51
von Braunschweiger
Martin ohne seine Sally........ undenkbar.
Gruß Harald

Re: S: S-Code Mustang Coupe aus 1967 Österreich

Verfasst: Di 8. Dez 2020, 15:37
von sally67
Braunschweiger hat geschrieben:Martin ohne seine Sally........ undenkbar.
Gruß Harald
Genau :D
Gruß und

Re: S: S-Code Mustang Coupe aus 1967 Österreich

Verfasst: Mi 9. Dez 2020, 12:23
von phudecek
Von weitem sieht das dick lackiert aus. Sieht man vor allem an den Karosserieschrauben am Fender und im Motorraum.

Da die Kofferaumebleme fehlen, wurden da wohl die Löcher gespachtelt, ebenso die Stiftlöcher am Fender?! Was wurde unter dem Neulack noch versteckt?

Kofferraum schwarz lackiert, aber scheint glücklicher Weise nur LAck zu sein, da die Radläufe innen nach Blech aussehen, also Ok.

Keine Bilder von UNterboden und Technik (AUßer Motor), Wagen ist noch dazu abgemeldet und wird wie ich das verstehe nur abgemeldet verkauft?!. Probefahrt nur im Hof?

Wo der offene Motor auf dem Boden/ Decke Liegt, was ist all der Dreck drumrum? Bei sowas gilt chirurgische Sauberkeit, sonst kann man alles zerlegen und vor dem Zusammenbau jedes Teil einzeln reinigen.

Mit Streifen wegmachen ist es nicht getan, da das auf dem Bild eine Tuninghaube ist, und die Sidescoops gehoren ebenfalls zum Streifenkit.

Warum sind Handschuhfach, Aschenbecher (Lenksäule?) schwarz lackiert?

Also wenn du fahren willst, dann macht das alles nicht sofern die Technik ok ist. Habe jedoch kein gutes gefühl, da von außen nur mit Farbe "restauriert" wurde. Wenn die Technik ebenso gemacht ist, dann kann es passieren, dass du nicht lange freude am Wagen hast, bevor kosten auf dich zukommen.

Weitere Deteils zum Zustand anfordern und schauen ob der Verkäufe ebenso entgegenkommen wie im Verkaufstext ist. Falls das passt mit Fachkundige Person anschauen!!!

Aussagen wie:

"Technik wurde umfangreich durchgeschraubt. Dabei wurden mehrere Tausend Euro investiert. "

Durchgeschraubt, ist das sowas wie durgerostet? Oder sagt man das im österreichischen Sprachraum so?

"Motor wurde vom Profi komplett überholt (Zylinder gehont, Köpfe geschliffen, alle Lager neu, usw. also einmal mit Alles)"

Einmal mit alles bitte will ich nur beim Dönerverkäufer meines Vertrauens, beim Motorbau bitte ohne Dreck vom Boden!

Wie schauen die Instrumente aus, wenn man die weißen PApierscheiben raus nimmt? Ist rost auf den Zifferblättern?

Spalt zischen Stoßstange hinten und Quaterpanelextention viel zu groß. Ist der auf der rechnten Seite gleich groß/ symetrisch?

Was ist die Blase auf dem nächsten Bild unterhalb des Streifens am Radlauf? Ist das Nur Folie, Oder ein LAckläufer?

Reifen wurden für Fotos mit Reifenspray behandelt, daher der schöne schwarze Glanz. DAtumsstempel kann ich nit erkennen. Ist das ne 8 am ende? also 2018 oder 2008? Einfach mal fragen von wann die 8 Reifen sind. Für mache Reifen zahlt man bis zu 250€/Stück!

Tankdeckel hat auf dem Foto ordentlich Pitting.

Die Reigfen auf den SSWs sehen recht alt aus. Ist der Oberste an der unteren kannte abgefahren. War die Spur so eingestellt? ODer ist es vielleicht noch.

Froststopfenlöcher am Lackiert. Wie haben die die Froststopfen reinbeckommen und was ist mit dem Lack passiert. Bei uns werden die Froststopfen in etwas frischen Lack reingesetzt damit die auch dicht sind.

Köpfe wurden geplant. Wie veil wurde weggenommen? Wie hoch ist jetzt die Verdichtung? Hat sie sich verändert?

Zierleisten an Flanken der Fordersitze fehlet auf Beifahrerseit, auf Fahrerseit schwarz lackiert. Kostet paar Euro sowas

Innenraumverkleidung hinten auch dick schwarz lackiert.

Sehe weder vorne noch hinten Sicherheitsgurte.

Lenkrad eingetragen?

Falscher, kurzer Blinkerhebel and Lenksäule.

Platikklaksons aus China?

Windleitblech am Kühler fehlt.

Kofferraum, Hoodrelease weiß mitlackiert.


Such dir paar Punkte aus und verpack sie dem Verkäufer in Fragen. DAnn siehst du auch gleich wie ehrlich er ist ;-)

Re: S: S-Code Mustang Coupe aus 1967 Österreich

Verfasst: Mi 9. Dez 2020, 12:51
von Balu
Wow, Peter, das ist ja eine ordentliche umfangreiche Antwort, besten Dank, toll zusammengefasst!

Je mehr ich drüber nachdenke, wäre der 289er immer ein Kompromiss, ich erhalte in Kürze auch noch Details über einen
S-Code der frisch reinkommt bei einem Händler.

Ich werd die Fragen durchgehen, super!
TOP!

Re: S: S-Code Mustang Coupe aus 1967 Österreich

Verfasst: Mo 8. Feb 2021, 13:37
von Balu
Hallo Leute,

ich möchte euch kurz auf dem Laufenden halten:

Durch die Suche nach einem passenden 390er Coupe bin ich hier im Forum auf den User "Dawickerl_1" gestoßen,
und siehe da - wohnt keine 20min entfernt. :lol:
Ich war dann so frech, und habe per PM ein paar Fragen gestellt, und hatte vergangenen Sonntag die Möglichkeit erhalten,
sein Schmuckstück zu bewundern. Diese äußerst wertvollen Detail-Tipps von einem Profi mit einem TOP restaurierten Mustang,
haben mich dann gut vorbereitet für die Besichtigung.

Vorgestern haben wir um die 800km im Auto verbracht, um den grünen 390er Coupe Mustang in Salzburg anzusehen. :)

Ehrlicher Besitzer, sehr viel Doku vorhanden, aber nachdem man viel Schmuckstücke bewundert hat,
und wenn-schon-denn-schon auch sowas haben möchte, war mir schlussendlich zuviel Risiko dabei.
Der Lackschichtenmesser hat an einigen Stellen zwar schöne 300-500 angezeigt, großteil war aber eher 1700-2000,
an vielen Stellen sogar drüber.
Weiters funktioniert Seitenscheibe und Türschloss Beifahrer nicht, Servo/Automatikgetriebe wären leicht undicht,
Alukühler verbaut, und Karosserie mit etlichen Rostblüten übersäht.
Ich hab mich in den Fahrerfußraum gelegt, auch dort zwar nur "leichter"Flugrost rundherum, aber wies unter dem Wischerkasten/Schwellerbereich aussieht, schreit eher nach Karosserie zerlegen und Rost behandeln als Notwendigkeit.
Der Besitzer war ein toller Typ, er ist den Wagen gefahren, hat viel investiert.
Nachdem ich aber viel hier lese und schon Schmückstücke gesehen habe, sind mir nicht nur das "Fahren" an sich wichtig,
sondern auch wie Spaltmaße aussehen, dass die Türsicke mit der Kotflügelsicke fluchten sowie makellose Blechteile.
Vorne dürfte er schon was erwischt haben, Schlossträgerblech wellig, Haube innen wellig, und wo der Lack gerissen ist,
waren dann eben Aufkleber drüber.
Vibrationen am Stand sind mir auch viel vorgekommen, im Cockpit ein fix montiertes Garmin Navi für die Geschwindigkeit
weil der Zeiger vom Tacho zu sehr hüpft.

Alle diese Kleinigkeiten und durch die Winteraufbockung die fehlende Probefahrt haben mich zögern lassen.
Vom Kaufpreis wär noch was möglich gewesen, aber ich hätte gerne ein Fahrzeug dass ich heuer noch fahren kann.
Auch wenn ich den grünen 390er günstiger bekommen würde - er wäre dann bis Sommer einmal beim Lackierer, und
ich vermutlich um weitere 15-20k EUR ärmer. :roll:

Dass es auch Prachtstücke wie hier im Forum gibt, hat uns dann die Heimfahrt gezeigt.
Wir sind beim Classic Reloaded in St. Pölten stehen geblieben, der Showroom hatte einige tolle Wagen parat,
auch ein Einblick in Werkstatt, Lackiererei und Detailbesprechung über einen 390er war dabei. :shock: 8-)

Aktuell bin ich am Überlegen, ob der hier noch was wäre:
https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/deta ... fdd9914d69

Wobei mich einfach stört, dass der im November mit 38k EUR inseriert war, und nur wegen Trockeneis und Unterboden neu behandeln soll er jetzt
gleich 52500 EUR kosten...


Ich möchte mich nochmal bei "Dawickerl_1" für die Unterstützung bedanken,
sowie euren zahlreichen Beiträgen!!! :)

Ich hoffe es taucht bald was auf auf dem Markt - ich hätt gerne noch vor dem Sommer einen 390er S-Code Coupe in der Garage stehen! :P

Danke,
schöne Grüße,
Robert

Re: S: S-Code Mustang Coupe aus 1967 Österreich

Verfasst: Mo 8. Feb 2021, 14:19
von AchimSabi
Hi Robert,

richtige Entscheidung zum Salzburger Stang!
Falsche Entscheidung den Bad Segeberger überhaupt in Erwägung zu ziehen. 52.500 für ein Coupé? Wer das zahlt, hat Fieber!

Lg Achim

Re: S: S-Code Mustang Coupe aus 1967 Österreich

Verfasst: Mo 8. Feb 2021, 17:33
von HomerJay
Balu hat geschrieben:Hallo Leute,

ich möchte euch kurz auf dem Laufenden halten:

Durch die Suche nach einem passenden 390er Coupe bin ich hier im Forum auf den User "Dawickerl_1" gestoßen,
und siehe da - wohnt keine 20min entfernt. :lol:
Ich war dann so frech, und habe per PM ein paar Fragen gestellt, und hatte vergangenen Sonntag die Möglichkeit erhalten,
sein Schmuckstück zu bewundern. Diese äußerst wertvollen Detail-Tipps von einem Profi mit einem TOP restaurierten Mustang,
haben mich dann gut vorbereitet für die Besichtigung.

Vorgestern haben wir um die 800km im Auto verbracht, um den grünen 390er Coupe Mustang in Salzburg anzusehen. :)

Ehrlicher Besitzer, sehr viel Doku vorhanden, aber nachdem man viel Schmuckstücke bewundert hat,
und wenn-schon-denn-schon auch sowas haben möchte, war mir schlussendlich zuviel Risiko dabei.
Der Lackschichtenmesser hat an einigen Stellen zwar schöne 300-500 angezeigt, großteil war aber eher 1700-2000,
an vielen Stellen sogar drüber.
Weiters funktioniert Seitenscheibe und Türschloss Beifahrer nicht, Servo/Automatikgetriebe wären leicht undicht,
Alukühler verbaut, und Karosserie mit etlichen Rostblüten übersäht.
Ich hab mich in den Fahrerfußraum gelegt, auch dort zwar nur "leichter"Flugrost rundherum, aber wies unter dem Wischerkasten/Schwellerbereich aussieht, schreit eher nach Karosserie zerlegen und Rost behandeln als Notwendigkeit.
Der Besitzer war ein toller Typ, er ist den Wagen gefahren, hat viel investiert.
Nachdem ich aber viel hier lese und schon Schmückstücke gesehen habe, sind mir nicht nur das "Fahren" an sich wichtig,
sondern auch wie Spaltmaße aussehen, dass die Türsicke mit der Kotflügelsicke fluchten sowie makellose Blechteile.
Vorne dürfte er schon was erwischt haben, Schlossträgerblech wellig, Haube innen wellig, und wo der Lack gerissen ist,
waren dann eben Aufkleber drüber.
Vibrationen am Stand sind mir auch viel vorgekommen, im Cockpit ein fix montiertes Garmin Navi für die Geschwindigkeit
weil der Zeiger vom Tacho zu sehr hüpft.

Alle diese Kleinigkeiten und durch die Winteraufbockung die fehlende Probefahrt haben mich zögern lassen.
Vom Kaufpreis wär noch was möglich gewesen, aber ich hätte gerne ein Fahrzeug dass ich heuer noch fahren kann.
Auch wenn ich den grünen 390er günstiger bekommen würde - er wäre dann bis Sommer einmal beim Lackierer, und
ich vermutlich um weitere 15-20k EUR ärmer. :roll:

Dass es auch Prachtstücke wie hier im Forum gibt, hat uns dann die Heimfahrt gezeigt.
Wir sind beim Classic Reloaded in St. Pölten stehen geblieben, der Showroom hatte einige tolle Wagen parat,
auch ein Einblick in Werkstatt, Lackiererei und Detailbesprechung über einen 390er war dabei. :shock: 8-)

Aktuell bin ich am Überlegen, ob der hier noch was wäre:
https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/deta ... fdd9914d69

Wobei mich einfach stört, dass der im November mit 38k EUR inseriert war, und nur wegen Trockeneis und Unterboden neu behandeln soll er jetzt
gleich 52500 EUR kosten...


Ich möchte mich nochmal bei "Dawickerl_1" für die Unterstützung bedanken,
sowie euren zahlreichen Beiträgen!!! :)

Ich hoffe es taucht bald was auf auf dem Markt - ich hätt gerne noch vor dem Sommer einen 390er S-Code Coupe in der Garage stehen! :P

Danke,
schöne Grüße,
Robert
Klingt alles in Allem nicht gut. Allerdings sind Dinge wie nicht funktionierende Seitenscheibe und Schloss echt peanuts.
Und was spricht gegen einen Alukühler?

Und 52k für den gezeigten Wagen??? No way :lol:

Re: S: S-Code Mustang Coupe aus 1967 Österreich

Verfasst: Di 9. Feb 2021, 08:39
von Balu
Gegen den Alukühler spricht technisch nichts, ich hab ihn nur wegen dem Grund danach gefragt, und er hat auch von Temperaturproblemen gesprochen. Ob die durch Stop&Go Betrieb in einer Stadt kommen, oder ob der Motor irgendwelche Probleme hat, kann ich von außen nicht erkennen.

Ich verstehe eure Einwände zum Preis, nur leider gibts kaum Exemplare am Markt! :cry:

Die 289er Modelle 64-68 sind zahlreich vorhanden, gesunde Konkurrenz erlaubt auch für gute Exemplare Preise von 25-40k EUR.

Bei den 390er schauts hier schlecht aus - in Deutschland steht einer beim Rheinland Händler um 73k EUR, sowie einige Fastbacks, teilweise über 100k EUR.

Coupes sehe ich aktuell am deutschen Markt 2 Stk, in Österreich der 1 grüne.
Unverändert seit letzten Sommer, anders eben als bei den 289ern.

Eure Einwände bezüglich Preis sind richtig, nur mangels Alternativen und allgemein steigenden Mustangpreisen wirds schwer :P

Re: S: S-Code Mustang Coupe aus 1967 Österreich

Verfasst: Di 9. Feb 2021, 08:43
von AchimSabi
Hol dir ein gutes 289er oder evtl. sogar ein 200er Exemplar und schmeiß einen Big Block rein. Kommst günstiger weg :lol:
Einfacher für V8 Basis als I6 aber auch preislich evtl attraktiv. Ich sag mal, dass du in der Kombi mit 35k€ wegkommst.

Lg Achim

Re: S: S-Code Mustang Coupe aus 1967 Österreich

Verfasst: Di 9. Feb 2021, 09:29
von 390GTFastback
AchimSabi hat geschrieben:Hol dir ein gutes 289er oder evtl. sogar ein 200er Exemplar und schmeiß einen Big Block rein. Kommst günstiger weg :lol:
Einfacher für V8 Basis als I6 aber auch preislich evtl attraktiv. Ich sag mal, dass du in der Kombi mit 35k€ wegkommst.

Lg Achim
Da wäre ich vorsichtig, ein Coupe zum S-Code Clone umzubauen. Die Teilepreise für die 390ér Teile sind nicht gerade günstig, und du brauchst so ziemlich alles neu. Von den Hauptkomponenten wie Motor und Getriebe mal abgesehen. Kühler, Lüfter, Motor-Getriebehalter plus den ganzen Schrauben, Halter, Kleinkram. Wenn es dann noch stimmig und Original sein soll... Und nicht vergessen es muss noch jemand einbauen :D
Ich würde erstmal weitersuchen, auch ein Blick über den Teich kann nicht schaden. Da findet sich bestimmt was. Nur nicht überhastet kaufen es wird
immer wieder einer verkauft wenn nicht heute dann morgen :D Nerven behalten

Gruß
Michael