ClassicPony74 hat geschrieben: ↑Mo 15. Jun 2026, 15:37
1.) Ja, das Bimetallinstrument ist wahrscheinlich zu träge. Vielleicht kann ich eher das Amperemeter direkt verwenden und in ein Voltmeter umbauen (da gab es doch sogar eine Firma, die das macht). Das ist magnetisch und sollte schnell sein und könnte dann direkt angeschlossen werden. Brauchts es noch nicht einmal einen Arduino.
Das habe ich kürzlich erst gemacht...
Ich wollte ebenfalls ein Voltmeter im Kombiinstrument haben und die originale Optik wenn möglich vollständig erhalten.
Keine Frage, die Lösung von Rocketman (Classic Cougar Innovations -
https://rccistore.com/b/KUP3H)) ist der Perfekte Umbau.
Zwei Dinge sprachen aber bei meiner Ausgangslage dagegen...
Ich bin ehrlich, das war mir einfach zu teuer und mein Amperemeter ist defekt, somit hatte ich kein Tauschinstrument.
In Deinem anderen Beitrag (
https://www.mustang-inside.de/viewtopic.php?t=42391) habe ich schon mal geschrieben das ich meine Instrumente ohnehin komplett zerlegt hatte und mich dann für eine andere Lösung entschieden.
Wie auch im Motorraum (trotz zusätzlicher Sicherungen und Relaissteuerungen ist davon nichts zu sehen), will ich im Innenraum die originale Optik soweit wie möglich erhalten.
So ist z.B. der Warnblinkschalter (vom Vorbesitzet der Typische rote Zugschalter von Hella, links neben der Lenksäule) an die Stelle des Zigarettenanzünders gewandert.
Zentral in der Mitte, von Fahrer und Beifahrer gut zu erreichen und die Ausführung von Frost, mit dem passenden Chromknopf, aus meiner Sicht der beste Kompromiß zwischen originaler Optik und gesetzlichen Vorschriften.

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Zurück zu den Instrumenten...
Zubehör Rundinstrumente, VDO, Autometer usw., fallen als Spender für ein Voltmeter im Kombiinstrument schon mal raus, da die Optik nicht hängend ist und die Zeiger als solche nicht zum Rest passen.
Also entschied ich mich dafür eine der drei anderen Anzeigen als Voltmeter zu nutzen, da sie prinzipiell so funktionieren.
Original werden sie vom CVT mit einer gleichbleibenden Spannung von 5,8 Volt versorgt und auf der Geberseite mittels veränderbarem Widerstand zwischen 10 - 78 Ohm geregelt.
Dreht man dieses Prinzip um, also ein fester Widerstand auf der Geberseite, ändert sich die Anzeige bei steigender oder fallender Spannung.
Grundsätzlich funktioniert das!
Kurzer Versuchsaufbau, auf der Versorgungseite konstante 12 Volt, auf der Geberseite (in meinem Fall) 78 Ohm, somit steht der Zieger genau auf der Mitte.

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Ich habe hierzu eine Tankanzeige verwendet und das Ziffernblatt des Amperemeters darauf verbaut.
Im Fahrzeug sieht das wie folgt aus, bei Zündung ein (12,5 Volt) steht der Zeiger eine Nadelbreite über der Mitte, bei laufendem Motor (Ladespannung ca. 14 Volt) steht der Zeiger auf der dreiviertel Markierung.
Bleibt der Einwand das die Funktionsweise unserer Instrumente (im inneren wird ein Bimetallstreifen mittels Stom erwärmt und somit die Zeigerposition verändert) zu träge sei.
Das kommt aus meiner persönlichen Sicht darauf an was man will.
Hier ist ein nettes Video,
https://www.youtube.com/watch?v=DzJt8pP ... q&index=16 in dem ab ca. Minute 4 zu sehen ist wie schnell, oder auch langsam der Zeiger sich bewegt.
Sollte die Anzeige bei laufendem Motor nur im Bereich um die Mitte stehen, wird nicht mehr ausreichend geladen.
Mir reicht das, um zu sehen, wie es mit der Ladespannung ausschaut.
Der Mustang ist noch nicht final zusammengebaut, eine Langzeiterfahrung gibt es deshalb noch nicht.
Wenn ich das mal eine Weile in der Praxis erprobt habe, würde ich ggf. noch mal einen Bericht mit mehr Bildern und dem genauen Anschluß unter Tipps & Tricks schreiben.