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Re: Verkaufsberatung 64 1/2 Cabrio
Verfasst: Mo 13. Apr 2026, 14:46
von stiffler
Hallo Mario,
danke für Dein Feedback und dem stimmt leider.
Als ich meinen Mustang mal mehr aus Neugierde in 2018 oder 2019 bei Mobile inseriert hatte, waren in der Tat umgehend Interessenten vorhanden.
Das war dann gar nicht so einfach, mich wieder aus der Nummer auszuklinken, da ja gar keine wirkliche Verkaufsabsicht meinerseits dahinter stand.
Oldtimer waren schon immer und werden zu einem immer teurer werdenden Luxus, gerade auch in Bezug auf die Spritkosten.
Somit wird eine zugehörige Käuferklientel auch immer kleiner. Ist aktuell mehr ein Käufer- statt ein Verkäufermarkt.
Ich werde es die Tage einfach mal probieren mit einem Inserat und schauen, ob und was passiert.
Mir fällt gerade ein, dass er im Fall der Fälle doch nicht zu früh veräußert werden dürfte, da wir mit dem Gaul am 07.06. für eine Oldtimer-Rallye hier vor Ort angemeldet sind.
Diese Rallye ist auf jeden Fall entspannter mit dem Gaul nebst 3-Gang Automatik und Servolenkung als mit seinem Backup, dem Ford F100 aus 65 mit 3-Gang Lenkradschaltung und ohne Servo
Schönen Tag Dir noch und beste Grüße, Jens.
Re: Verkaufsberatung 64 1/2 Cabrio
Verfasst: Mo 13. Apr 2026, 19:36
von stiffler
Hallo,
also Versuch macht kluch oder so ähnlich
https://m.mobile.de/fahrzeuge/details.h ... ium=social
Forumspreis wäre natürlich günstiger, keine Frage.
Re: Verkaufsberatung 64 1/2 Cabrio
Verfasst: Mo 13. Apr 2026, 20:33
von mem
Also da wäre ich tatsächlich noch n Schwung höher gegangen.... was sagt denn eigentlich dein Wertgutachten?
Re: Verkaufsberatung 64 1/2 Cabrio
Verfasst: Mo 13. Apr 2026, 20:37
von Schraubaer2
Kein Motorraum, kein Unterboden in den Bildern.
Jenseits von 30K sollte man schon kritische Stellen als okay darstellen.
Dafür ziemlich viel Erbsenzählerei im Text.
Re: Verkaufsberatung 64 1/2 Cabrio
Verfasst: Mo 13. Apr 2026, 22:22
von SpyderRyder
Also mir fehlen da auch Bilder von den bekannten Schwachstellen am Unterboden.
Bei der Aufzählung der Ausstattung und der Neuteile finde ich Selbstverständlichkeiten wie Warnblinker und umgerüstete Scheinwerfer und Radbremszylinder eher nervig als informativ. Ist aber auch in Autoprospekten so, findet man immer noch "Nebelschlusseuchte" aufgelistet....
Und - man verzeihe mir die Wortklauberei - einen Bandtacho hat der Mustang nicht. Es ist ein Horizontaltacho. Bandtachos sind was anderes.... da wird die Geschwindigkeit durch ein farbiges Band angezeigt, das quer über die Skala gezogen wird.
Re: Verkaufsberatung 64 1/2 Cabrio
Verfasst: Di 14. Apr 2026, 06:49
von roland_t5
-vier neue Weißwandreifen von Maxxis inklusive 20 neue Radmuttern (2015)
Re: Verkaufsberatung 64 1/2 Cabrio
Verfasst: Di 14. Apr 2026, 10:59
von stiffler
Moin,
danke euch für die super Hinweise nebst Optimierungsvorschlägen.
Das weiß ich zu schätzen und da bin ich bei euch.
Heute Abend werde ich entsprechende Fotos nachreichen und-/oder austauschen. Den Text passe ich ebenfalls noch mal an, keine Frage.
Martin...das letzte Wertgutachten lag etwas unter dem Preis, auch wenn es eine Note 2 gab.
Re: Verkaufsberatung 64 1/2 Cabrio
Verfasst: Di 14. Apr 2026, 15:07
von Nichtschwimmer
Moin,
ich würde den letzten Abschnitt stark kürzen: "sehr leichtgängige Servolenkung" ist nicht unbedingt positiv besetzt. Ebenso die Ausführungen zur Verwindungssteifigkeit, Knacken etc. So was besser komplett weglassen.
Werbung mit Wertgutachten ist problematisch. Es könnte ein zugesicherte Eigenschaft konstruiert werden.
Du sprichst von einer kompletten Restauration in den USA in 2015. Trotzdem wurden in Deutschland in 2016/17 große Teile der Technik: überholt, ein neues Verdeck eingebaut, eine verrostete Verdeckablaufrinne instand gesetzt etc. Die Restauration in den USA erscheint deshalb sehr fragwürdig, vor allem weil das Auto nicht einmal geradeausgefahren ist.
Den Flugrost im Kofferaum würde ich wegmachen.
Grüße Udo
Re: Verkaufsberatung 64 1/2 Cabrio
Verfasst: Mi 15. Apr 2026, 14:35
von stiffler
Moin Udo,
danke auch für Deine für mich sehr wertvollen Hinweise.
Das mit der Servo habe ich halt auf die typisch amerikanische Ausführung bezogen. Und auch die nicht oder sehr schlecht und dem damaligen Stand der Technik zu verdankenden "Nichtsteifigkeit" der Karosse, einfach nur als offen und ehrlich angesehen.
Da ich seit 1995 als Daily die verschiedensten Roadster-/Spidermodelle fahre, sehe ich halt auch dort aus Erfahrungen eine jeweilige Verbesserung dieser, je neuer das Modell halt ist.
Ein Kurzzeitgutachten habe ich bis ca. 2023 alle zwei Jahre anfertigen lassen, auch und vor allem in Bezug auf ein etwaiges Verunfallen, Brandschaden oder sonstiges. Schlecht finde ich es persönlich nicht, wenn man auch damit etwas "Werbung" macht.
Aber hast auch schon Recht, dass das eine gesteigerte Erwartungshaltung und etwaige Ernüchterung nach einer Probefahrt werden könnte.
Die Belege/Rechnungen zu der Restauration von über 20.000 Dollar in einer Custombude drüben, habe ich nebst vielen weiteren originalen Dokumenten zum Fahrzeug, ebenfalls noch zu Hause.
Das die dortigen Restaurationen nicht wirklich mit denen hier in Deutschland vergleichbar sind, steht außer Frage.
Das Verdeck selbst gehörte nicht zum damaligen Umfang und mich störte es, dass man beim Verdeck über den vorderen Seitenscheiben etwas weißes von einer Zwischenlage sehen konnte. Ein neues Verdeck wäre also evtl. nicht nötig gewesen aber ich wollte es meiner Meinung nach richtig und vollständig in Ordnung haben.
Auf die leider verrostete Verdeckablaufrinne wies mich der Sattler während der Demontage des alten Verdecks hin und bot netterweise an, diese gleich mit in Ordnung zu bringen und zu verzinnen.
Das war leider nicht vorhersehbar.
Das Foto vom Kofferraum ist schon etwas älter und aktuell sieht dieser nicht mehr ganz so schäbig aus. Muss mal ein neues Foto machen und austauschen.
Wie gesagt, danke Dir für Deine Hinweise und Tipps.
Beste Grüße,
Jens.
Re: Verkaufsberatung 64 1/2 Cabrio
Verfasst: Mi 15. Apr 2026, 16:10
von Nichtschwimmer
Moin Jens,
Die Angabe einer Zustandsnote beim Oldtimer ist rechtlich kritsch zu sehen. Der BGH hat 2025 ausdrücklich entschieden, dass die Angabe einer Zustandsnote im Zusammenhang mit der Beschreibung des Erhaltungszustands eines Oldtimers regelmäßig als solche Vereinbarung zu verstehen ist — auch bei Privatverkäufen. Nach § 434 BGB ist eine Sache mangelhaft, wenn sie die vereinbarte Beschaffenheit nicht hat.
Wenn jemand mit dem Auto nicht zufrieden ist oder nachträglich den Preis drücken möchte, wird er Angriffspunkte suchen. Ich hab das alles schon erlebt.
Ich würde in einer Verkaufsanzeige nicht die fahrzeugtypischen Schwachstellen oder Eigenheiten, die keinen Mangel darstellen aufzählen. Man schreckt Käufer ab und weiss nicht was alles reininterpretiert wird.
Du hast jetzt 2 Bilder vom Boden unter der Rücksitzbank eingestellt. Das von der Seite aufgenommen wirkt vorteilhafter. Lass das andere besser weg.
Viel Erfolg Udo