Ablassschraube Motorölwanne undicht
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Beachte bitte, je genauer Du dein Problem beschreibst, umso weniger Rückfragen wird es geben, bis Dir vielleicht jemand helfen kann. Vergiss nicht zuzufügen, welche Schritte zur Problemlösung Du bisher schon unternommen hast.
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behemot
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Re: Ablassschraube Motorölwanne undicht
Thread kapern oder neu? Hab mich fürs Kapern entschieden - ist hoffentlich nicht falsch.
Hallo erstmal,
hatte heute einiges vor inkl. Inspektion mit Ölwechsel. Die Schraube drehte durch, es kamen zwei Gewindegänge als Span mit raus.
Nun wurden hier ja die übergroßen Schrauben propagiert. Möchte jemand meine Unsicherheit mit einem konkreten Link auflösen (sind ja doch 12 Artikel)?
Ferner haben wir eine M14 Ford-Schraube (sicher was Europäisches, Modernes) gefunden und mit passendem Gewindeschneider vorgearbeitet. Wird aber nicht dicht. Kaltes, dickes Öl tropft ca. 1x in 15min / warmes eher 2x alle 5min. Geht da Übergröße überhaupt noch, und wenn ja, welche?
Vielen Dank für jede Hilfe (möchte eigentlich auf Ausfahrt in einer Woche).
Gruß Ronny
Hallo erstmal,
hatte heute einiges vor inkl. Inspektion mit Ölwechsel. Die Schraube drehte durch, es kamen zwei Gewindegänge als Span mit raus.
Nun wurden hier ja die übergroßen Schrauben propagiert. Möchte jemand meine Unsicherheit mit einem konkreten Link auflösen (sind ja doch 12 Artikel)?
Ferner haben wir eine M14 Ford-Schraube (sicher was Europäisches, Modernes) gefunden und mit passendem Gewindeschneider vorgearbeitet. Wird aber nicht dicht. Kaltes, dickes Öl tropft ca. 1x in 15min / warmes eher 2x alle 5min. Geht da Übergröße überhaupt noch, und wenn ja, welche?
Vielen Dank für jede Hilfe (möchte eigentlich auf Ausfahrt in einer Woche).
Gruß Ronny
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torf
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Re: Ablassschraube Motorölwanne undicht
Für M14 gibt es auch Übermaßschrauben mit M15x1.5. Die Frage ist, wieviel Material noch da ist, um das Gewinde aufzunehmen.
Ölablassschrauben werden mit Dichtringen eingebaut. Sie benötigen dadurch ein geringes Drehmoment, ohne die Gewinde zu beschädigen....
Ölablassschrauben werden mit Dichtringen eingebaut. Sie benötigen dadurch ein geringes Drehmoment, ohne die Gewinde zu beschädigen....
Viele Grüße aus MH, Christoph/ Torf




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behemot
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Re: Ablassschraube Motorölwanne undicht
Ja Dichtungen waren (weiß, wie Plastikring) und sind (Kupferring mit schwarzem inneren Gummiring) im Spiel.
Aus M14 jetzt noch M14 zu machen, scheint mir riskant. Vielleicht ist das M14 leicht schräg und wird so nicht dicht?
Was ist von time-sert/big-sert zu halten?
Aus M14 jetzt noch M14 zu machen, scheint mir riskant. Vielleicht ist das M14 leicht schräg und wird so nicht dicht?
Was ist von time-sert/big-sert zu halten?
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torf
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Re: Ablassschraube Motorölwanne undicht
Aus M14 wird M15
https://www.autodoc.de/yato/17845691?ut ... RkQAvD_BwE
https://www.autodoc.de/yato/17845691?ut ... RkQAvD_BwE
Viele Grüße aus MH, Christoph/ Torf




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behemot
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Re: Ablassschraube Motorölwanne undicht
Die Schrauben im Übermaß waren dann doch für mich rauszufinden, allerdings fehlt denen das nicht-russisch-Zertifikat.
Ich habe mir jetzt erstmal Kupfer- und Nylondichtungen bestellt. Schraube und Öl sind wieder raus. Ich gucke nochmal genau nach einem Riß und planer Oberfläche. Mir seit, das Loch ist nun nicht 100% im Lot zum Blech - ich hoffe eine weichere Dichtung tut's dennoch. Das Kupfer kann man wohl durch Glühen noch etwas "weicher" machen.
Wenn ich mit den Dichtungen nicht weiter komme, muss die Wanne erstmal raus. Repariert man (wie), oder kauft man neu? Allein Querstrebe ab reicht nicht oder, Motorlager lose und Anheben muss auch?
Gruß, Ronny
Ich habe mir jetzt erstmal Kupfer- und Nylondichtungen bestellt. Schraube und Öl sind wieder raus. Ich gucke nochmal genau nach einem Riß und planer Oberfläche. Mir seit, das Loch ist nun nicht 100% im Lot zum Blech - ich hoffe eine weichere Dichtung tut's dennoch. Das Kupfer kann man wohl durch Glühen noch etwas "weicher" machen.
Wenn ich mit den Dichtungen nicht weiter komme, muss die Wanne erstmal raus. Repariert man (wie), oder kauft man neu? Allein Querstrebe ab reicht nicht oder, Motorlager lose und Anheben muss auch?
Gruß, Ronny
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Schraubaer2
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Re: Ablassschraube Motorölwanne undicht
Querstrebe wieder ab reicht.
- Mach1 69
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+ "2 Spritsparer"
Re: Ablassschraube Motorölwanne undicht
Hallo Ronny, wenn du "überbrücken möchtest" bis zum nächsten Ölwechsel, könntest du es mit Gewindedichtmittel und unter den Dichtring erwas Motorsilikon versuchen abzudichten (überbrückt einiges an Spiel im Gewinde durch Ausschluss von Sauerstoff und ist Öl/Benzin resistent !)....würde ich persönlich versuchen bis zur Reparatur oder gar einer neuen Wanne !
Beste Grüße Heiko

"1972-Mach1"
Wenn man jemanden gut leiden kann,dann DUZT man sich - Ich finde das sollten SIE wissen ...

"1972-Mach1"
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Schraubaer2
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Re: Ablassschraube Motorölwanne undicht
Teflonband/Sanitär reicht auch und weniger Schweinerei.
- Mach1 69
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Re: Ablassschraube Motorölwanne undicht
...weniger ist manchmal mehr !
Er soll es ja nicht mit den Mitteln zurotzen
!
Er soll es ja nicht mit den Mitteln zurotzen
Beste Grüße Heiko

"1972-Mach1"
Wenn man jemanden gut leiden kann,dann DUZT man sich - Ich finde das sollten SIE wissen ...

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behemot
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Cupra Leon ST eHybrid
Re: Ablassschraube Motorölwanne undicht
Heute ist es trocken, da konnte ich den Wagen an die "Böschung" schieben und mich drunterlegen. Schraube und Öls sind ja nun schon den 3. Tag wieder raus.
Das neue Gewinde (vielleicht hat das alte da Vorarbeit geleistet) ist definitiv schief. So, dass wenn der Kupferring auf einer Seite die Wanne berührt, gegenüber noch fast ein Millimeter Luft ist. Zuviel um das dichtzuquetschen. Langsam aber sicher bildet sich wieder ein Ölfilm an der Schraube. Noch fester will ich die nicht anziehen.
Nun zum Input bisher:
1) Zwei statt ein Kupferring : das wäre mehr "Fleisch" zum Quetschen, aber auch eine abzudichtenden Verbindung mehr (oder "verbacken" die zwei Ringe dann fast?)
2) Teflon : habe gelesen das sei nicht öl-/benzinbeständig, PTFE ist es aber. Letzteres hatten wir probiert, bevor das Gewinde neu geschnitten/erweitert wurde, vielleicht zu wenig aber gab a) kein gutes Gefühl und wurde b) auch nicht dicht.
3) Gewindedichtmittel und Motorsilikon : bestimmt beides nur verarbeitbar, wenn die Kontaktflächen absolut fettfrei sind - das gestaltet sich mit eingebauter Ölwanne, in der die Suppe bis zum Ablassloch steht, echt schwierig - das Zeug kriecht ja auch.
4) Nochmal gerader auf M15 schneiden : mich haben Onlinefundstellen verunsichert, die sagen, dass das "Fleisch" in der Wanne mit M14 schon grenzwertig sei. Ist dem so oder gibt es hier hinreichende Erfahrungen mit M15?
Ich werde wohl mittel bis langfristig nicht um eine Reparatur der dann abgebauten Ölwanne oder deren Ersatz drumherum kommen. Wenn die gebraucht 60€ und bei Patrick 95€ kosten, stellt sich wohl keine Frage, ob die lieber die neu wird. Und die Reparaturen gehen ja in Richtung aufbohren, irgendwas einziehen/kleben, das dann ein frisches Gewinde und passenden Abschluss (Dichtfläche) hat - mit Werkzeugen kaum billiger wie ne Wanne.
EINER hier hat bestätigt, dass das Entfernen der Querstrebe genügt - andere Quellen schreiben von Motor anheben. Wüsste gern worauf ich mich da nun wirklich einlassen muss, der vorhandene Motorkran ist für den Mustang leider zu kurz (und inkl. Getriebe wohl auch zu schwach).
Ich "liter" jetzt erstmal aus, wie groß der Tropfverlust ist und entscheide dann, erstmal paar Ausfahren mitzumachen, bevor es auf Station geht ;-(
Ronny
Das neue Gewinde (vielleicht hat das alte da Vorarbeit geleistet) ist definitiv schief. So, dass wenn der Kupferring auf einer Seite die Wanne berührt, gegenüber noch fast ein Millimeter Luft ist. Zuviel um das dichtzuquetschen. Langsam aber sicher bildet sich wieder ein Ölfilm an der Schraube. Noch fester will ich die nicht anziehen.
Nun zum Input bisher:
1) Zwei statt ein Kupferring : das wäre mehr "Fleisch" zum Quetschen, aber auch eine abzudichtenden Verbindung mehr (oder "verbacken" die zwei Ringe dann fast?)
2) Teflon : habe gelesen das sei nicht öl-/benzinbeständig, PTFE ist es aber. Letzteres hatten wir probiert, bevor das Gewinde neu geschnitten/erweitert wurde, vielleicht zu wenig aber gab a) kein gutes Gefühl und wurde b) auch nicht dicht.
3) Gewindedichtmittel und Motorsilikon : bestimmt beides nur verarbeitbar, wenn die Kontaktflächen absolut fettfrei sind - das gestaltet sich mit eingebauter Ölwanne, in der die Suppe bis zum Ablassloch steht, echt schwierig - das Zeug kriecht ja auch.
4) Nochmal gerader auf M15 schneiden : mich haben Onlinefundstellen verunsichert, die sagen, dass das "Fleisch" in der Wanne mit M14 schon grenzwertig sei. Ist dem so oder gibt es hier hinreichende Erfahrungen mit M15?
Ich werde wohl mittel bis langfristig nicht um eine Reparatur der dann abgebauten Ölwanne oder deren Ersatz drumherum kommen. Wenn die gebraucht 60€ und bei Patrick 95€ kosten, stellt sich wohl keine Frage, ob die lieber die neu wird. Und die Reparaturen gehen ja in Richtung aufbohren, irgendwas einziehen/kleben, das dann ein frisches Gewinde und passenden Abschluss (Dichtfläche) hat - mit Werkzeugen kaum billiger wie ne Wanne.
EINER hier hat bestätigt, dass das Entfernen der Querstrebe genügt - andere Quellen schreiben von Motor anheben. Wüsste gern worauf ich mich da nun wirklich einlassen muss, der vorhandene Motorkran ist für den Mustang leider zu kurz (und inkl. Getriebe wohl auch zu schwach).
Ich "liter" jetzt erstmal aus, wie groß der Tropfverlust ist und entscheide dann, erstmal paar Ausfahren mitzumachen, bevor es auf Station geht ;-(
Ronny