Aus NoStang wird Sixty7 – Ein Pony verirrt sich in den Osten
Verfasst: Mi 22. Feb 2012, 22:43
Hallo liebe Mustang-Fangemeinde,
es ist geschafft – Juchee!
Über sieben Jahre wachsender Begeisterung für den Mustang haben Ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht und erscheinen nun im Rückspiegel: Ein Pony steht seit letztem Freitag in meinem Stall!
Nun möchte ich mich aus dem Kreis der stillen Leserschaft dieses Forums herauswagen um mich vorzustellen. Seit 47 Jahren trage ich den Namen Heiko und lebe, unterbrochen durch eine Dekade Weltenbummelei, in Magdeburg.
Meine Mustang-Geschichte gleicht wohl vielen Anderen. Bei Meiner stand am Anfang der 40.Geburtstag des Mustangs. In meinem Umfeld wieherten zu dieser Zeit einige Ponys und erregten meine Aufmerksamkeit. Es dauerte nicht lange, bis ich den ersten Mustang-Kalender an meiner Wand hängen hatte und der dicke Wälzer „Mustang - 40 Jahre“ auf meinem Geburtstagstisch lag. Am Ende des Buches hatte mich der Mustang dann voll in seinem Bann. Ein neues Ziel, wenn auch noch verschwommen, erschien am Horizont: Eines dieser wunderschönen Ponys der ersten Generation gehört unter meinen Hintern. Mir war damals schon klar, dass der Weg dorthin kein Kurzstreckenlauf wird, aber dass er so lang werden würde, hätte ich nicht gedacht. Um das neue Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, fand recht schnell ein 64 1/2er Modell eines Convertible seinen Platz auf meinem Schreibtisch. Erste Internetrecherchen brachten weitere Details zur Historie aber auch Kaufpreise hervor. Der deutsche Markt war damals noch vergleichsweise eng. So war ich bald bei Ebay in den Staaten unterwegs. Als ehemals begeisterter Motorrad-Schrauber hatte ich die Illusion, ich könnte ein Restaurationsobjekt nach Deutschland importieren und einfach mal loslegen. Die Begeisterung bei diesem Gedanken vernebelte mir die Sinne, so dass ich eine Weile in die falsche Richtung lief.
Und nun kommt Ihr ins Spiel. Irgendwann wurde mir klar, dass ich nie und nimmer die nötige Zeit für eine Restauration aufbringen würde. Die Restaurationsberichte in den Foren von Dr. Mustang und natürlich auch in diesem Forum öffneten mir die Augen – Kurskorrektur. Von nun an fokussierte ich meine Suche auf einen gut erhaltenen und später auf einen (teil)restaurierten Mustang. Begleitet wurde mein Such- und Findungsprozess durch immer mehr Detailkenntnisse und steigende Anforderungen an den Zustand des Pferdchens – leider nicht ohne Einfluss auf das Budget. Und so vergingen die Jahre mit Recherchen, wachsenden Ansprüchen, Budgeterhöhungen, Sparen, Kämpfen gegen Frauchens Widerstände und und und…
Als Ersatzdroge habe ich mir den Besuchs des einen oder anderen US-Cartreffen in meiner Region oder auch weiter draußen gegönnt. Ein echtes Highlight war nicht zuletzt das Treffen des FMCoG 2010 in Mainz. Bei strahlendem Sonnenschein konnte ich damals mein Frauchen und meinen Sohn überreden, mich zu begleiten. Ich glaube, nach diesem Event bröckelte zunehmend der langjährige Widerstand meiner besseren Hälfte gegen meine Mustang-Pläne. In 2011 habe ich dann einen Gang hochgeschaltet: Besuch der Techno-Classica in Essen, Besuch des Mustang-Meetings in Allendorf-Eder, Check einiger Mustang-Händler in den Niederlanden und die Intensivierung meiner Online-Recherchen – leider immer noch ohne Ergebnis.
Zur Jahreswende tauchten dann mehrere Objekte meiner Begierde im WWW auf. Nun fehlte mir dummerweise die Zeit, über Email-Anfragen hinaus, Vor-Ort-Besuche zu arrangieren. Aber dann kam die Gelegenheit! All About Mustangs, in persona Ralf Wurm, kündigte eine Reise zur Begutachtung von einigen Mustangs bei D.G. an. Etwas Besseres konnte mir zu diesem Zeitpunkt nicht passieren. Dort hatte ich 2-3 Ponys auf dem Schirm. Also, ab in den Schlepptauch, gemeinsam mit Ralf zwei Stangs begutachtet, einen für gut befunden und eine Woche später abgeholt – kurz und schmerzlos. Na ja, ein bisschen tat es schon weh, die Scheine dafür hinzublättern. Aber, der nächste Sommer kommt bestimmt und heilt die Wunden.
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Bis dahin bleibt jedoch noch Einiges zu tun. So ganz perfekt sah der Mustang auf der Hebebühne dann doch nicht mehr aus. Ein paar kleine Reparaturen und Vorbereitungen für die TÜV-Vollabnahme werden mich noch etwas beschäftigen. Vielleicht melde ich mich diesbezüglich schon bald wieder mit einer konkreten Frage hier im Forum.
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Apropos - abschließend möchte ich mich bei Allen, die mich bewusst oder unbewusst in den vergangenen Jahren bei meiner Ponysuche unterstützt haben, herzlich bedanken. Mein ganz besonderer Dank gilt dabei Susi, für Ihre Tipps auf der Techno-Classica, Ralf für die hilfreichen Hinweise während seiner Begutachtung der Mustangs für die Preisverleihung in Allendorf-Eder und für die Unterstützung bei der Auswahl meines eigenen Gauls vor ein paar Tagen, meinem Bruder für die spontane Organisation des Pferdetransporters inkl. Opferung eines Urlaubstages und nicht zuletzt Euch, den Usern dieses Forums. Diese offene Kommunikationsplattform ist eine echte Bereicherung für einen Newcomer! Aber das wisst Ihr ja schon.
So, das war meine Geschichte (die Zeit während einer Zugfahrt machte es möglich). Für die Geschichte meines Mustangs muss ich noch ein wenig recherchieren. Mal sehen, was ich über meinen 67er GTA zusammentragen kann.
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Übrigens – die Shelby-Felgen möchte ich gegen Styled Steel Wheels austauschen. Ich werde sie demnächst zum Verkauf oder Tausch anbieten. Falls jemand Bedarf hat, dann gebt mir bitte einen Wink.
Viele Grüße aus MD!
Heiko
es ist geschafft – Juchee!
Über sieben Jahre wachsender Begeisterung für den Mustang haben Ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht und erscheinen nun im Rückspiegel: Ein Pony steht seit letztem Freitag in meinem Stall!
Nun möchte ich mich aus dem Kreis der stillen Leserschaft dieses Forums herauswagen um mich vorzustellen. Seit 47 Jahren trage ich den Namen Heiko und lebe, unterbrochen durch eine Dekade Weltenbummelei, in Magdeburg.
Meine Mustang-Geschichte gleicht wohl vielen Anderen. Bei Meiner stand am Anfang der 40.Geburtstag des Mustangs. In meinem Umfeld wieherten zu dieser Zeit einige Ponys und erregten meine Aufmerksamkeit. Es dauerte nicht lange, bis ich den ersten Mustang-Kalender an meiner Wand hängen hatte und der dicke Wälzer „Mustang - 40 Jahre“ auf meinem Geburtstagstisch lag. Am Ende des Buches hatte mich der Mustang dann voll in seinem Bann. Ein neues Ziel, wenn auch noch verschwommen, erschien am Horizont: Eines dieser wunderschönen Ponys der ersten Generation gehört unter meinen Hintern. Mir war damals schon klar, dass der Weg dorthin kein Kurzstreckenlauf wird, aber dass er so lang werden würde, hätte ich nicht gedacht. Um das neue Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, fand recht schnell ein 64 1/2er Modell eines Convertible seinen Platz auf meinem Schreibtisch. Erste Internetrecherchen brachten weitere Details zur Historie aber auch Kaufpreise hervor. Der deutsche Markt war damals noch vergleichsweise eng. So war ich bald bei Ebay in den Staaten unterwegs. Als ehemals begeisterter Motorrad-Schrauber hatte ich die Illusion, ich könnte ein Restaurationsobjekt nach Deutschland importieren und einfach mal loslegen. Die Begeisterung bei diesem Gedanken vernebelte mir die Sinne, so dass ich eine Weile in die falsche Richtung lief.
Und nun kommt Ihr ins Spiel. Irgendwann wurde mir klar, dass ich nie und nimmer die nötige Zeit für eine Restauration aufbringen würde. Die Restaurationsberichte in den Foren von Dr. Mustang und natürlich auch in diesem Forum öffneten mir die Augen – Kurskorrektur. Von nun an fokussierte ich meine Suche auf einen gut erhaltenen und später auf einen (teil)restaurierten Mustang. Begleitet wurde mein Such- und Findungsprozess durch immer mehr Detailkenntnisse und steigende Anforderungen an den Zustand des Pferdchens – leider nicht ohne Einfluss auf das Budget. Und so vergingen die Jahre mit Recherchen, wachsenden Ansprüchen, Budgeterhöhungen, Sparen, Kämpfen gegen Frauchens Widerstände und und und…
Als Ersatzdroge habe ich mir den Besuchs des einen oder anderen US-Cartreffen in meiner Region oder auch weiter draußen gegönnt. Ein echtes Highlight war nicht zuletzt das Treffen des FMCoG 2010 in Mainz. Bei strahlendem Sonnenschein konnte ich damals mein Frauchen und meinen Sohn überreden, mich zu begleiten. Ich glaube, nach diesem Event bröckelte zunehmend der langjährige Widerstand meiner besseren Hälfte gegen meine Mustang-Pläne. In 2011 habe ich dann einen Gang hochgeschaltet: Besuch der Techno-Classica in Essen, Besuch des Mustang-Meetings in Allendorf-Eder, Check einiger Mustang-Händler in den Niederlanden und die Intensivierung meiner Online-Recherchen – leider immer noch ohne Ergebnis.
Zur Jahreswende tauchten dann mehrere Objekte meiner Begierde im WWW auf. Nun fehlte mir dummerweise die Zeit, über Email-Anfragen hinaus, Vor-Ort-Besuche zu arrangieren. Aber dann kam die Gelegenheit! All About Mustangs, in persona Ralf Wurm, kündigte eine Reise zur Begutachtung von einigen Mustangs bei D.G. an. Etwas Besseres konnte mir zu diesem Zeitpunkt nicht passieren. Dort hatte ich 2-3 Ponys auf dem Schirm. Also, ab in den Schlepptauch, gemeinsam mit Ralf zwei Stangs begutachtet, einen für gut befunden und eine Woche später abgeholt – kurz und schmerzlos. Na ja, ein bisschen tat es schon weh, die Scheine dafür hinzublättern. Aber, der nächste Sommer kommt bestimmt und heilt die Wunden.
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Bis dahin bleibt jedoch noch Einiges zu tun. So ganz perfekt sah der Mustang auf der Hebebühne dann doch nicht mehr aus. Ein paar kleine Reparaturen und Vorbereitungen für die TÜV-Vollabnahme werden mich noch etwas beschäftigen. Vielleicht melde ich mich diesbezüglich schon bald wieder mit einer konkreten Frage hier im Forum.
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Apropos - abschließend möchte ich mich bei Allen, die mich bewusst oder unbewusst in den vergangenen Jahren bei meiner Ponysuche unterstützt haben, herzlich bedanken. Mein ganz besonderer Dank gilt dabei Susi, für Ihre Tipps auf der Techno-Classica, Ralf für die hilfreichen Hinweise während seiner Begutachtung der Mustangs für die Preisverleihung in Allendorf-Eder und für die Unterstützung bei der Auswahl meines eigenen Gauls vor ein paar Tagen, meinem Bruder für die spontane Organisation des Pferdetransporters inkl. Opferung eines Urlaubstages und nicht zuletzt Euch, den Usern dieses Forums. Diese offene Kommunikationsplattform ist eine echte Bereicherung für einen Newcomer! Aber das wisst Ihr ja schon.
So, das war meine Geschichte (die Zeit während einer Zugfahrt machte es möglich). Für die Geschichte meines Mustangs muss ich noch ein wenig recherchieren. Mal sehen, was ich über meinen 67er GTA zusammentragen kann.
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Übrigens – die Shelby-Felgen möchte ich gegen Styled Steel Wheels austauschen. Ich werde sie demnächst zum Verkauf oder Tausch anbieten. Falls jemand Bedarf hat, dann gebt mir bitte einen Wink.
Viele Grüße aus MD!
Heiko