Reibung in Lenksystem
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Beachte bitte, je genauer Du dein Problem beschreibst, umso weniger Rückfragen wird es geben, bis Dir vielleicht jemand helfen kann. Vergiss nicht zuzufügen, welche Schritte zur Problemlösung Du bisher schon unternommen hast.
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- Krischen
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- Registriert: Sa 22. Sep 2012, 21:42
- Fuhrpark: 65er Mustang Convertible, 289 cui, Schaltgetriebe
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Reibung in Lenksystem
Moin Mustangler,
ich versuche auf diesem Wege neue Ideen zu folgendem Problem zu bekommen, nach viel Aufwand konnte ich die Ursache für die Reibung im Lenksystem eines 67er Coupes mit 302 C4 nicht finden.
Folgende Ausgangslage:
67er Coupe vom Arbeitskollegen hat keine Rückstellung der Lenkung, die bleibt bei 90° stehen, der Wagen fährt "eckig", die Lenkung muß manuell in die Mittellage zurück gedreht werden nach Kurvenfahrt.
Auto hat Ford Servolenkung und ein Grant Lenkrad mit Wackelhupe. Reifen vorne 225/65 15" Cobra Cooper White Letter
Bisher haben wir folgendes unternommen (aus dem Kopf in den letzten 12 Monaten):
- Tie rods erneuert, Fahrwerk eingestellt, 3,5° Nachlauf eingestellt - keine Änderung, obwohl er vorher um die 0° Nachlauf hatte. Bei noch mehr Nachlauf kommt der linke Vorderreifen beim Einlenken nach rechts vorne an den Kotflügel
Die Räder liessen sich in angehobenem Zustand nur mit 2 Personen von rechts nach links drehen, daher:
- Querlenker oben und unten getauscht gegen neue Moog Teile
-Lenkgetriebe abgeschmiert
Keine Änderung
Inzwischen hatte der Servozylinder, welcher an einem Verlängertem Hebel am Rahmen verschraubt war, da die Headers im Weg waren, die Schweißpunkte am Rahmen zerbröselt, daher jetzt einmal in die Vollen:
- Ford Servo rausgeschmissen, Rahmen geschweißt
- Borgeson eingebaut
Immer noch zu viel Reibung im System, besser, aber Lenkrad steckt beim Fahren bei ca. 25- 30 °fest anstatt zur Mittellage zurück zu kommen
Also Lenksäule...
- Grant Nabe raus, neuer Blinkerschalter, da der Alte schon die Hupenpins kaputt hatte
- Lagerstelle im Cup war voll von Abrieb, mit Bremsenreiniger gereinigt und neu mit Lagerfett abgeschmiert
- Neues Lenkrad (von Geevers) mit vernünftiger Nabe und festem Hupenknopf montiert.
Lenkrad stellt immer noch nicht vernünftig zurück...und hat Schleifgeräusche aus dem Cup in der Lenksäule. Hupenpins und Gleitbahnen wurden vor Montage abgeschmiert.
Wir sind inzwischen ratlos und habe kein Idee mehr, wo das Problem liegen kann. Eigentlich ist die gesammte Lenkung bis auf den Idler Arm und dem oberen Lenksäulenlager neu...
Feuer frei, wo würdet ihr jetzt ansetzen? Bin für jeden Tipp dankbar.
Gruß Christian
P.S.: bei meinen eigenen 65er Autos stellen die Lenkungen sich perfekt zurück, ich habe einen mit Borgeson und einen mit original Ford.
Beide habe ich genau so aufgebaut wie das Auto vom Kollegen...
ich versuche auf diesem Wege neue Ideen zu folgendem Problem zu bekommen, nach viel Aufwand konnte ich die Ursache für die Reibung im Lenksystem eines 67er Coupes mit 302 C4 nicht finden.
Folgende Ausgangslage:
67er Coupe vom Arbeitskollegen hat keine Rückstellung der Lenkung, die bleibt bei 90° stehen, der Wagen fährt "eckig", die Lenkung muß manuell in die Mittellage zurück gedreht werden nach Kurvenfahrt.
Auto hat Ford Servolenkung und ein Grant Lenkrad mit Wackelhupe. Reifen vorne 225/65 15" Cobra Cooper White Letter
Bisher haben wir folgendes unternommen (aus dem Kopf in den letzten 12 Monaten):
- Tie rods erneuert, Fahrwerk eingestellt, 3,5° Nachlauf eingestellt - keine Änderung, obwohl er vorher um die 0° Nachlauf hatte. Bei noch mehr Nachlauf kommt der linke Vorderreifen beim Einlenken nach rechts vorne an den Kotflügel
Die Räder liessen sich in angehobenem Zustand nur mit 2 Personen von rechts nach links drehen, daher:
- Querlenker oben und unten getauscht gegen neue Moog Teile
-Lenkgetriebe abgeschmiert
Keine Änderung
Inzwischen hatte der Servozylinder, welcher an einem Verlängertem Hebel am Rahmen verschraubt war, da die Headers im Weg waren, die Schweißpunkte am Rahmen zerbröselt, daher jetzt einmal in die Vollen:
- Ford Servo rausgeschmissen, Rahmen geschweißt
- Borgeson eingebaut
Immer noch zu viel Reibung im System, besser, aber Lenkrad steckt beim Fahren bei ca. 25- 30 °fest anstatt zur Mittellage zurück zu kommen
Also Lenksäule...
- Grant Nabe raus, neuer Blinkerschalter, da der Alte schon die Hupenpins kaputt hatte
- Lagerstelle im Cup war voll von Abrieb, mit Bremsenreiniger gereinigt und neu mit Lagerfett abgeschmiert
- Neues Lenkrad (von Geevers) mit vernünftiger Nabe und festem Hupenknopf montiert.
Lenkrad stellt immer noch nicht vernünftig zurück...und hat Schleifgeräusche aus dem Cup in der Lenksäule. Hupenpins und Gleitbahnen wurden vor Montage abgeschmiert.
Wir sind inzwischen ratlos und habe kein Idee mehr, wo das Problem liegen kann. Eigentlich ist die gesammte Lenkung bis auf den Idler Arm und dem oberen Lenksäulenlager neu...
Feuer frei, wo würdet ihr jetzt ansetzen? Bin für jeden Tipp dankbar.
Gruß Christian
P.S.: bei meinen eigenen 65er Autos stellen die Lenkungen sich perfekt zurück, ich habe einen mit Borgeson und einen mit original Ford.
Beide habe ich genau so aufgebaut wie das Auto vom Kollegen...
Re: Reibung in Lenksystem
Ergänzung, weil ich auch mit dran geschraubt habe:
- Idler Arm ist meiner Erinnerung nach auch neu reingekommen.
- Und beim Borgeson-Umbau haben wir zusätzlich ein Lager unten in der Lenksäule verbaut. Lenkstange steht gut mittig im Lenkrohr und hat keine Spannung drau.
- Idler Arm ist meiner Erinnerung nach auch neu reingekommen.
- Und beim Borgeson-Umbau haben wir zusätzlich ein Lager unten in der Lenksäule verbaut. Lenkstange steht gut mittig im Lenkrohr und hat keine Spannung drau.
Gruß,
Thomas
Thomas
- Kalle
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Re: Reibung in Lenksystem
Hattet ihr mal die Hardyscheibe raus und habt geschaut ob die Lenksäule mit allem montiert frei dreht? Bzw. ob dann der Rest der Lenkung freigängiger ist? Vielleicht kann man so eingrenzen ob das Problem "oben" oder "unten" rum ist. Dass man die Lenkung an den Rädern nicht einfach bewegen kann würde mich auch vermuten lassen dass irgendwo noch Reibung ist. Hatte nach den ersten Sätzen in eurem Post direkt an die Spureinstellung gedacht, aber das habt ihr ja auch schon geprüft.
Grüße Carl
- datadefender
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Re: Reibung in Lenksystem
Habt Ihr mal das Lengetriebe geprüft ?
Ihr habt es zwar geschmiert, aber das Innenleben kann auch "Fritte" sein.
z.B. Zu fest nachgestellt ? Dreck drin ? Lager zerbröselt ?
Ihr habt es zwar geschmiert, aber das Innenleben kann auch "Fritte" sein.
z.B. Zu fest nachgestellt ? Dreck drin ? Lager zerbröselt ?
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- Krischen
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Re: Reibung in Lenksystem
Moin Hanns,datadefender hat geschrieben: ↑Mi 29. Jul 2026, 08:31 Habt Ihr mal das Lengetriebe geprüft ?
Ihr habt es zwar geschmiert, aber das Innenleben kann auch "Fritte" sein.
z.B. Zu fest nachgestellt ? Dreck drin ? Lager zerbröselt ?
Lenkgetriebe haben wir schlussendlich neu gemacht und auf ein neues Borgeson umgebaut.
Christian
- Krischen
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Re: Reibung in Lenksystem
Moin Carl,Kalle hat geschrieben: ↑Mi 29. Jul 2026, 08:28 Hattet ihr mal die Hardyscheibe raus und habt geschaut ob die Lenksäule mit allem montiert frei dreht? Bzw. ob dann der Rest der Lenkung freigängiger ist? Vielleicht kann man so eingrenzen ob das Problem "oben" oder "unten" rum ist. Dass man die Lenkung an den Rädern nicht einfach bewegen kann würde mich auch vermuten lassen dass irgendwo noch Reibung ist. Hatte nach den ersten Sätzen in eurem Post direkt an die Spureinstellung gedacht, aber das habt ihr ja auch schon geprüft.
die Lenkung vor oder hinter dem Lengetriebe noch mal zu trennen zum Testen wäre der logische nächste Schritt. Und ggf noch mal auf einen externen Spurstand, falls das Gerät bei uns komplett daneben liegt.
Falls es noch weiter Ideen gibt, immer her damit.
Christian
-
torf
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Re: Reibung in Lenksystem
Der Nachlauf ist für für die Rückstellung des Lenkrads verantwortlich. Wenn allerdings irgendwo eine "Verklemmung" im System ist, wird der Nachlauf nicht helfen. Also wie schon beschrieben:
Fahrzeug vorne aufbocken - Hardyscheibe vom Lenkgetriebe trennen - Lenksäule alleine drehen - danach Lenkgetriebe alleine bewegen.
So lässt sich gut feststellen, ob die Reibung oberhalb des Lenkgetriebes (Lenksäule) oder unterhalb des Lenkgetriebes (Achsgeometrie, Gestänge, Lenkgetriebe) ist.
Wenn es unterhalb des Lenkgetriebes ist:
- Lenkgetriebe zu stramm oder defekt
- Kugelgelenke
- Idler arm schwergängig
- Spurstangengelenke
- Control Valve
- ..
prüfen
Fahrzeug vorne aufbocken - Hardyscheibe vom Lenkgetriebe trennen - Lenksäule alleine drehen - danach Lenkgetriebe alleine bewegen.
So lässt sich gut feststellen, ob die Reibung oberhalb des Lenkgetriebes (Lenksäule) oder unterhalb des Lenkgetriebes (Achsgeometrie, Gestänge, Lenkgetriebe) ist.
Wenn es unterhalb des Lenkgetriebes ist:
- Lenkgetriebe zu stramm oder defekt
- Kugelgelenke
- Idler arm schwergängig
- Spurstangengelenke
- Control Valve
- ..
prüfen
Viele Grüße aus MH, Christoph/ Torf




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DukeLC4
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Re: Reibung in Lenksystem
Im Prinzip könnt ihr mal mal alles von einader trennen. Achsschenkel links von der Lenkung weg, Achsschenkel rechts von der Lenkung weg...und alles mal separat bewegen. Der Idler Arm ist übrigens auch mit für die Rückstellung der Lenkung zuständig. Ist der fest genug angezogen?
Gruß
Patrick
Gruß
Patrick
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