Gruß vom Westerwald
Verfasst: Fr 17. Jul 2026, 19:28
Hallo in die Runde, und Grüße vom Westerwald.
Ich heiße Jörg, bin 53 Jahre alt, aus der Nähe von Westerburg, Sattler von Beruf, und schon von Kindesbeinen an mit dem V8 Virus infiziert. Dementsprechend bin ich nun auch seit mittlerweile über 25 Jahren mit diversen amerikanischen 8 Zylindern unterwegs.
Seit knapp 2 Jahren besitze ich einen 72er Mach 1, den ich nach langer Suche nach einem soliden und auch bezahlbaren Basisfahrzeug aus einer Tiefgarage im Süden Deutschlands gerettet habe. Dort hatte er mehrere Jahre gestanden, relativ verwahrlost, aber trocken unter einer Plane.
Irgendwie war es Liebe auf den ersten Blick. Der Verkäufer erzählte mir am Telefon, das das Auto nicht mehr anspringe und sich auch schon mehrere Enthusiasten daran versucht hätten – ohne Erfolg. Also dachte ich mir, was soll schon passieren, bißchen Benzin, Werkzeug, und eine volle Batterie eingepackt, Hänger ans Auto und ab….Was soll ich sagen, Haube auf, Batterie dran, Sprit in den Vergaser geträufelt, dreimal gestartet….lief er. Offensichtlich wollte er mit, er ist dann aus eigenem Antrieb aus der Tiefgarage auf meinen Trailer, da hab ich ihn mitgenommen.
Optisch ein Tuningopfer der 80er, Verbreiterungen, breite Reifen, Airbrush, Hutze, Soundanlage, alles was geht. Aber das alles war mir egal, denn darunter verbarg sich ein T5 mit 2 Vorbesitzern, 80t Kilometern Laufleistung, matching Numbers 351 Cleveland Q Code mit C6 Automatik und 3.25er 9 Zoll Achse. Jede Menge rarer Extras waren an Bord. Vom Drehzahlmesser über Color Verglasung mit 4 elektrischen Fensterhebern mit Defroster Heckscheibe und Deluxe Interieur war so ziemlich alles da was rar und teuer ist.
Als nächstes stand dann eine umfangreiche Restauration an, wobei sich die Karosseriearbeiten für Mustang Verhältnisse zum Glück sehr in Grenzen gehalten haben. Einige der Verschlimmbesserungen der Vorbesitzer habe ich entfernt, anderes hab ich gelassen.
Mein Fokus lag dabei auf Zuverlässigkeit, Funktionalität und geiler Optik und nicht auf Concours Originalität. Ich wollte einen Driver und keine Trailer Queen. Von daher ist er nichts für Originalitätsfanatiker.
Nach gut 1,5 Jahren Arbeit läuft er jetzt seit ca. 2 Monaten und war auch schon auf dem ein oder anderen Oldietreffen. Ich hab zwar noch einiges auf der ToDo Liste stehen, aber so ist es halt immer. Soll ja auch nicht langweilig werden.
Ich heiße Jörg, bin 53 Jahre alt, aus der Nähe von Westerburg, Sattler von Beruf, und schon von Kindesbeinen an mit dem V8 Virus infiziert. Dementsprechend bin ich nun auch seit mittlerweile über 25 Jahren mit diversen amerikanischen 8 Zylindern unterwegs.
Seit knapp 2 Jahren besitze ich einen 72er Mach 1, den ich nach langer Suche nach einem soliden und auch bezahlbaren Basisfahrzeug aus einer Tiefgarage im Süden Deutschlands gerettet habe. Dort hatte er mehrere Jahre gestanden, relativ verwahrlost, aber trocken unter einer Plane.
Irgendwie war es Liebe auf den ersten Blick. Der Verkäufer erzählte mir am Telefon, das das Auto nicht mehr anspringe und sich auch schon mehrere Enthusiasten daran versucht hätten – ohne Erfolg. Also dachte ich mir, was soll schon passieren, bißchen Benzin, Werkzeug, und eine volle Batterie eingepackt, Hänger ans Auto und ab….Was soll ich sagen, Haube auf, Batterie dran, Sprit in den Vergaser geträufelt, dreimal gestartet….lief er. Offensichtlich wollte er mit, er ist dann aus eigenem Antrieb aus der Tiefgarage auf meinen Trailer, da hab ich ihn mitgenommen.
Optisch ein Tuningopfer der 80er, Verbreiterungen, breite Reifen, Airbrush, Hutze, Soundanlage, alles was geht. Aber das alles war mir egal, denn darunter verbarg sich ein T5 mit 2 Vorbesitzern, 80t Kilometern Laufleistung, matching Numbers 351 Cleveland Q Code mit C6 Automatik und 3.25er 9 Zoll Achse. Jede Menge rarer Extras waren an Bord. Vom Drehzahlmesser über Color Verglasung mit 4 elektrischen Fensterhebern mit Defroster Heckscheibe und Deluxe Interieur war so ziemlich alles da was rar und teuer ist.
Als nächstes stand dann eine umfangreiche Restauration an, wobei sich die Karosseriearbeiten für Mustang Verhältnisse zum Glück sehr in Grenzen gehalten haben. Einige der Verschlimmbesserungen der Vorbesitzer habe ich entfernt, anderes hab ich gelassen.
Mein Fokus lag dabei auf Zuverlässigkeit, Funktionalität und geiler Optik und nicht auf Concours Originalität. Ich wollte einen Driver und keine Trailer Queen. Von daher ist er nichts für Originalitätsfanatiker.
Nach gut 1,5 Jahren Arbeit läuft er jetzt seit ca. 2 Monaten und war auch schon auf dem ein oder anderen Oldietreffen. Ich hab zwar noch einiges auf der ToDo Liste stehen, aber so ist es halt immer. Soll ja auch nicht langweilig werden.

