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Re: 1966 Coupe- einmal die große Hafenrundfahrt

Verfasst: Mo 3. Nov 2025, 16:24
von 68GT500
DukeLC4 hat geschrieben: Mo 3. Nov 2025, 14:08
Hi Michael,
er hatte aber eine 66er Guss Wasserpumpe ohne Deckel montiert.
Ich denke das ist so nicht in Ordnung.

Gruß
Patrick
Hi Patrick,

das habe ich schon verstanden, habe nur die irreführende Aussage "64 1/2er Steuerkettengehäuse" korrigiert.

Absolut!
Gusspumpe ausschließlich mit Platte und ChangeLevel 8+ Steuerkettengehäuse

mfg

Michael

Re: 1966 Coupe- einmal die große Hafenrundfahrt

Verfasst: Mo 3. Nov 2025, 19:59
von ReMah86
Hy Michael,

Danke für die ausführliche Erklärung, richtig gut!
Hab nochmal nach geschaut und Patrick hat mir damals auch geschrieben, dass es das Gehäuse von einem 65er ist. Hab ich falsch hier geschrieben, mein Fehler!!

Aber dann versuche ich die Woche mal beim Motorenbauer vorbei zu schauen um nach dem assembly date zu sehen und gebe Rückmeldung

Grüße Rene

Re: 1966 Coupe- einmal die große Hafenrundfahrt

Verfasst: Mo 3. Nov 2025, 20:10
von torf
Das wäre z.B. die richtige Wapu für Dein Steuerkettengehäuse.

https://www.rockauto.com/de/moreinfo.ph ... 81&pt=2208

Erst die späteren Gehäuse nehmen wie beschrieben die Wapu mit Platte auf.

Lass mal, hören, was der Motorenbauer sagt. Viele sind manchmal zu übereifrig ;)

Re: 1966 Coupe- einmal die große Hafenrundfahrt

Verfasst: Di 4. Nov 2025, 10:15
von mem
das ist kein 64 1/2 Steuerkettengehäuse - 641/2er haben auch das Öleinfüllrohr im Steuerkettengehäuse.
Kleine Ergänzung:
beim 260er war das Einfüllrohr immer drin, beim 289er D-code ist die Öffnung mit einem Alustopfen verschlossen und die Ölbefüllung erfolgt über den linken Ventildeckel.
(Bin mir aber nicht zu 100% sicher, ob das nicht eventuell nur bei Kalifornien Autos war, zumindest hab ich es bei einem D-code original noch nicht gesehen)

Die Steuerdeckel haben auch unterschiedliche Nummern und sind inzwischen auch sehr selten geworden.

Re: 1966 Coupe- einmal die große Hafenrundfahrt

Verfasst: Di 4. Nov 2025, 16:09
von Alternator
ReMah86 hat geschrieben: So 2. Nov 2025, 13:41 Außerdem ist mir beim Zerlegen der Wasserpumpe und Steuergehäuse aufgefallen, dass die Platte hinter der Wasserpumpe fehlt, was für mich keinen Sinn machte. Aber mit Hilfe von Patrick wurde dann klar, dass irgend eine Flitzpiepe an dem 66er Motor mit Guss Wasserpumpe ein Steuerkettengehäuse von einem 64er Mustang verbaut hat (für die Alu Pumpe) und einfach die Rückplatte weg gelassen hat. Kurioser Weise hat das funktioniert :D hatte bisher keinerlei Hitzeprobleme

Außerdem hab ich die Ölpumpe zerlegt, gereinigt und wieder zusammen gebaut sowie die Ventildeckel von der alten Farbe befreit und grundiert. Die Chrom Ölwanne hab ich angeschliffen und ebenfalls grundiert, sodass diese auch blau werden kann..
Tauscht Du die Welle der Ölpumpe noch aus? Die sieht im oberen Bereich an der Verteileraufnahme etwas ausgenudelt aus.
Falls Du sie ersetzt, kann ich Dir die von ARP ans Herz legen - kostet nicht die Welt und ist im Übergangsbereicht wesentlich dicker. Die originalen Fordwellen können sich verwinden.

Muss man natürlich nicht bei der Velo-Apotheke kaufen...der link soll nur ein Beispiel sein.
https://velocity-group.de/Motor/Zylinde ... NEEALw_wcB

Re: 1966 Coupe- einmal die große Hafenrundfahrt

Verfasst: Di 4. Nov 2025, 20:04
von ReMah86
Moin David, hatte ich bisher nicht vor, das war einiges an Schmodder drauf. Aber ich werd mir die Welle jetzt nochmal genauer betrachten!

Danke für den Tip 👍

Grüße

Re: 1966 Coupe- einmal die große Hafenrundfahrt

Verfasst: Di 4. Nov 2025, 20:33
von torf
Ein 08/15 Motor benötigt keine verstärkte Welle.

Re: 1966 Coupe- einmal die große Hafenrundfahrt

Verfasst: Sa 8. Nov 2025, 11:34
von ReMah86
Ich habe mal nach dem assembly date am Motor geschaut und neben der Motornummer nur diese beiden eingeschlagenen Zahlen gefunden. Können die Experten damit was anfangen?

Re: 1966 Coupe- einmal die große Hafenrundfahrt

Verfasst: Fr 21. Nov 2025, 19:54
von ReMah86
Der Motor ist nun komplett zerlegt und der Motorenbauer hat mir ans Herz gelegt folgendes zu tun/zu erneuern:

- Zylinder auf 0.20 aufbohren, neue Kolben rein
- Block planen
- Köpfe abdrücken und planen
- neue Froststopfen
- neue Kurbelwellenlager Std (die alten sind verschlissen)
- neue Pleuellager Std (ebenso verschlissen)
- neue Nockenwellenlager Std und leider auch eine neue Nockenwelle ( an zwei Nocken ist sie schon leicht eingelaufen bzw hat Rost Pickel)
- somit auch neue Hydrostößel
- neue Ventile ( eingeschlagen)

So viel zum Thema, die Motorenbauer sind da immer sehr übereifrig :D
Ich bin dann hin gefahren und hab mir den Patienten dann mal angesehen... und ich denke das macht dann schon sind, die Lager sind teilweise echt dünn geworden und auch teilweise leicht oval. Der Motorenbauer ist glücklicherweise ein Kumpel von mir, somit dürften die Kosten noch im Rahmen bleiben da er das Abends privat in der Firma machen kann.


Nun eine Frage an die Motoren Spezies, beim Zerlegen vom Ventiltrieb bzw beim Bestellen der Neuteile ist folgende Ungereimtheit aufgefallen:

In dem Motor waren Non Rail Kipphebel verbaut, aber mit Rail Ventilen. Somit ist der Schaft über der Nut ja ca 2mm länger als er sollte.
Gab es diese Konfiguration tatsächlich? Macht das irgendwie Sinn, das so zusammen zu bauen? Oder hat da einfach ein unwissender da mal die falschen Teile zusammen eingebaut?


Frostige Grüße

Re: 1966 Coupe- einmal die große Hafenrundfahrt

Verfasst: Sa 22. Nov 2025, 08:25
von ReMah86
Gerade gesehen, Zylinder auf 0.20 ist natürlich nicht korrekt, das wäre etwas zu viel des guten :shock: . Vom Grundmaß auf das zweite Übermaß 020