Vergaserprobleme
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Vergaserprobleme
Moin in die Runde,
ich habe an meinem 1966er Mustang mit 289er Motor ein Problem:
Es wurde von einer empfohlenen Werkstatt ein neuer Autolite C825A Vergaser draufgebaut, da es mit dem alten Vergaser Probleme gab. Offensichtlich soll die Drosselklappenwelle ausgeschlagen gewesen sein, deswegen ein neuer.
Bestellt habe ich den bei Rockauto.
Das Auto wurde mir nachdem Vergaserumbau zurückgegeben mit dem Hinweis, dass alles einwandrei läuft.
Bin dann nach Hause gefahren und nach 10km fing der Motor an zu bocken.
Hat extrem geruckelt, und wenn ich Gas gegeben habe gabs auch Fehlzündungen.
Dann auf einen Schlag lief er wieder wie wenn nie was gewesen wäre.
Ein paar km später wieder das Gleich in Grün.
Wurde aber insgesamt schlimmer, im Moment springt er zwar an, aber sobald man etwas Last anfordert kotzt er oder geht gleich aus.
Von der Werkstatt kommt nur der Hinweis, dass wohl Rost vom Tank im System sei und er nicht mehr hinlangt wenn kein neuer Tank drin ist.
Im Moment steht er bei einem befreundeten KFZ-Meister, der ist aber kein Mustang-Spezialist und auch kein Vergaser-Spezialist.
Aber er hat alles soweit mal getestet, Zündung passt, Benzinpumpe passt, vor die Pumpe noch einen Vorfilter eingebaut, Spritleitung gespült, etc.
Es sieht alles eigentlich ganz gut aus, auch der Vergaser innen durch Sichtprüfung.
Aber das Problem besteht weiterhin.
Ich suche jemand aus der Nähe PLZ 74626 Heilbronn, der mir hier bei der Fehlersuche helfen kann.... einfach melden.
Freu mich auf euch.
Liebe Grüße und vielen Dank, Erwin
ich habe an meinem 1966er Mustang mit 289er Motor ein Problem:
Es wurde von einer empfohlenen Werkstatt ein neuer Autolite C825A Vergaser draufgebaut, da es mit dem alten Vergaser Probleme gab. Offensichtlich soll die Drosselklappenwelle ausgeschlagen gewesen sein, deswegen ein neuer.
Bestellt habe ich den bei Rockauto.
Das Auto wurde mir nachdem Vergaserumbau zurückgegeben mit dem Hinweis, dass alles einwandrei läuft.
Bin dann nach Hause gefahren und nach 10km fing der Motor an zu bocken.
Hat extrem geruckelt, und wenn ich Gas gegeben habe gabs auch Fehlzündungen.
Dann auf einen Schlag lief er wieder wie wenn nie was gewesen wäre.
Ein paar km später wieder das Gleich in Grün.
Wurde aber insgesamt schlimmer, im Moment springt er zwar an, aber sobald man etwas Last anfordert kotzt er oder geht gleich aus.
Von der Werkstatt kommt nur der Hinweis, dass wohl Rost vom Tank im System sei und er nicht mehr hinlangt wenn kein neuer Tank drin ist.
Im Moment steht er bei einem befreundeten KFZ-Meister, der ist aber kein Mustang-Spezialist und auch kein Vergaser-Spezialist.
Aber er hat alles soweit mal getestet, Zündung passt, Benzinpumpe passt, vor die Pumpe noch einen Vorfilter eingebaut, Spritleitung gespült, etc.
Es sieht alles eigentlich ganz gut aus, auch der Vergaser innen durch Sichtprüfung.
Aber das Problem besteht weiterhin.
Ich suche jemand aus der Nähe PLZ 74626 Heilbronn, der mir hier bei der Fehlersuche helfen kann.... einfach melden.
Freu mich auf euch.
Liebe Grüße und vielen Dank, Erwin
- HomerJay
- Beiträge: 5110
- Registriert: Mo 30. Jun 2014, 09:22
- Fuhrpark: 1967er Convertible 351W 4V. Candyapple red/red
Re: Vergaserprobleme
Da es sich mal wieder um einen von Autoline überholten Vergaser handelt, kann es alles Mögliche sein. Wenn du Glück hast, ist der Vergaser gut überholt, aber sehr häufig ist des mehr als schlampig gemacht. Mitunter fehlen Bauteile, oder es wurden falsch, bzw. defekt Teile verbaut.
Was die Werkstatt betrifft, wird er ja wohl im Zuge der Arbeiten vorab gecheckt haben, ob da Rost im Tank ist. Wenn nicht, dann würde ich auch mal den Rest der Arbeiten in Frage stellen.
Was die Werkstatt betrifft, wird er ja wohl im Zuge der Arbeiten vorab gecheckt haben, ob da Rost im Tank ist. Wenn nicht, dann würde ich auch mal den Rest der Arbeiten in Frage stellen.
Cheers Homer
Re: Vergaserprobleme
Hallo Homer,
danke für Deine Antwort.
Ich dachte natürlich nicht, dass der überholte Vergaser schleicht sein kann..... man lernt nie aus.
Das mit der ersten Werkstatt sehe ich inzwischen genauso, keine Ahnung, ob der Motor wirklich je sauber lief. Er kam 2 Monate lang nicht dazu sich um den Mustang zu kümmern, als ich Druck machte, war er auf einmal fertig.
Naja, schwierig an gute Leute zu kommen.
In der jetzigen Werkstatt steht er nur um die Basics zu testen.
Wie geschrieben, das ist kein Mustang-Spezialist, Aber er wollte mir aus Freundschaft helfen soweit er kann.
Ich denke, es wäre gut, wenn man einen Vergaser draufbauen könnte, von dem man weiss, dass er tut....
LG Erwin
danke für Deine Antwort.
Ich dachte natürlich nicht, dass der überholte Vergaser schleicht sein kann..... man lernt nie aus.
Das mit der ersten Werkstatt sehe ich inzwischen genauso, keine Ahnung, ob der Motor wirklich je sauber lief. Er kam 2 Monate lang nicht dazu sich um den Mustang zu kümmern, als ich Druck machte, war er auf einmal fertig.
Naja, schwierig an gute Leute zu kommen.
In der jetzigen Werkstatt steht er nur um die Basics zu testen.
Wie geschrieben, das ist kein Mustang-Spezialist, Aber er wollte mir aus Freundschaft helfen soweit er kann.
Ich denke, es wäre gut, wenn man einen Vergaser draufbauen könnte, von dem man weiss, dass er tut....
LG Erwin
-
torf
- Beiträge: 4904
- Registriert: So 23. Dez 2012, 12:55
- Clubmitglied: Ja
- Fuhrpark: Mustang 66 Conv. 289 - Audi A6 Avant - KTM Supermoto - Aufsitzmäher
Re: Vergaserprobleme
Ist der alter Vergaser noch verfügbar? Oft liegt es bei einem schlechten Motorlauf nicht unbedingt am Vergaser. Der Autolite ist auch schnell und einfach zu überholen.
Warum wurde der neue Vergaser eingebaut? Welche Probleme gab es? Hast Du nun ein identisches Verhalten wie vorher? Wie gesagt, die Qualität bei RA schwankt sehr stark.
Wenn Du nun einen KFZler mit "Ehre" an der Hand hast, sollte das Problem lösbar sein.
-Eckdaten:
- Filter ist beim Autolite zwischen am Vergaser verbaut - kontrollieren
- Zündung 10-12°vOT (evtl. mal OT mit der Markierung auf dem Balancer prüfen)
- Komponenten der Zündung prüfen (Unterbrecher/Kondensator/ Spule) - oder el. Zündung verbaut?
Warum wurde der neue Vergaser eingebaut? Welche Probleme gab es? Hast Du nun ein identisches Verhalten wie vorher? Wie gesagt, die Qualität bei RA schwankt sehr stark.
Wenn Du nun einen KFZler mit "Ehre" an der Hand hast, sollte das Problem lösbar sein.
-Eckdaten:
- Filter ist beim Autolite zwischen am Vergaser verbaut - kontrollieren
- Zündung 10-12°vOT (evtl. mal OT mit der Markierung auf dem Balancer prüfen)
- Komponenten der Zündung prüfen (Unterbrecher/Kondensator/ Spule) - oder el. Zündung verbaut?
Viele Grüße aus MH, Christoph/ Torf




Re: Vergaserprobleme
Hallo und danke für Deine Hilfe.
Den "alten" Vergaser habe ich noch, damit sprang er sehr schlecht an und hatte immer wieder Schwierigkeiten bei der Gasannahme, z.B. runterbremsen vor einer Abbiegung innerorts, dann wieder Gas geben. Da hat er sich in der Regel "verschluckt" und nahm dann das Gas wieder an.
Somit hat sich das Fehlerbild verändert.
Beim "alten" Vergaser soll es wohl eine ausgeschlagene Drosselklappenwelle gewesen sein.
Aber sorry, ich bin kein KFSZler (leider) und muss mich in vielen Dingen auf "Fachleute" verlassen.
Im Moment steht der Mustang bei einem guten Freund meines Sohnes. Der ist KFZ-Meister, aber kein Spezialist für Oldtimer geschweige denn für Vergaser. Er hat die Spritleitung, die Benzinpumpe und den Filter kontrolliert / gereinigt. Ohne Verbesserung. Zündung ist (glaube ich) noch nicht kontrolliert. Aber er springt ja tadellos an und läuft dann im Stand einwandfrei.
Das hat er gemacht um mir in meiner Not zu helfen, aber er sagte gleich, beim Vergaser ist schluß, das kann er nicht.
Verteilerkappe und FInger sind letztes Jahr neu draufgekommen, ebenso wie die Zündkabel. Damit hat sich das Problem vom letzten Jahr aber nicht verbessert. Sind also relativ neu, könnte aber natürlich dennoch eine Fehlerquelle sein.
Den "alten" Vergaser habe ich noch, damit sprang er sehr schlecht an und hatte immer wieder Schwierigkeiten bei der Gasannahme, z.B. runterbremsen vor einer Abbiegung innerorts, dann wieder Gas geben. Da hat er sich in der Regel "verschluckt" und nahm dann das Gas wieder an.
Somit hat sich das Fehlerbild verändert.
Beim "alten" Vergaser soll es wohl eine ausgeschlagene Drosselklappenwelle gewesen sein.
Aber sorry, ich bin kein KFSZler (leider) und muss mich in vielen Dingen auf "Fachleute" verlassen.
Im Moment steht der Mustang bei einem guten Freund meines Sohnes. Der ist KFZ-Meister, aber kein Spezialist für Oldtimer geschweige denn für Vergaser. Er hat die Spritleitung, die Benzinpumpe und den Filter kontrolliert / gereinigt. Ohne Verbesserung. Zündung ist (glaube ich) noch nicht kontrolliert. Aber er springt ja tadellos an und läuft dann im Stand einwandfrei.
Das hat er gemacht um mir in meiner Not zu helfen, aber er sagte gleich, beim Vergaser ist schluß, das kann er nicht.
Verteilerkappe und FInger sind letztes Jahr neu draufgekommen, ebenso wie die Zündkabel. Damit hat sich das Problem vom letzten Jahr aber nicht verbessert. Sind also relativ neu, könnte aber natürlich dennoch eine Fehlerquelle sein.
Re: Vergaserprobleme
P.S. da noch der Tank im Verdacht stehen könnte.... Rost & Co., wurde vor der Benzinpumpe ein Vorfilter eingebaut, der bleibt einwandfrei sauber.....
Wenn ich den Benzinschlauch vor dem Vergaser abziehe und in ein Glas halte, dann fördere ich bei 10 sek. "orgeln" ca. 300-400ml Sprit ins Glas. Und der Sprit ist sauber, ohne Krümel.
Die Benzinpumpe wurde mit dem Vergaser von RA mit erneuert, ist also auch neu. Ebenso der Filter direkt vor dem Vergaser mit dem Einschraubgewinde.
Wenn ich den Benzinschlauch vor dem Vergaser abziehe und in ein Glas halte, dann fördere ich bei 10 sek. "orgeln" ca. 300-400ml Sprit ins Glas. Und der Sprit ist sauber, ohne Krümel.
Die Benzinpumpe wurde mit dem Vergaser von RA mit erneuert, ist also auch neu. Ebenso der Filter direkt vor dem Vergaser mit dem Einschraubgewinde.
- mem
- Beiträge: 2771
- Registriert: Sa 19. Mai 2018, 23:00
- Clubmitglied: Ja
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64 1/2 Mustang Coupé F-code (27.03.1964) SURVIVOR
70er Mustang Cabrio für Projekt
70er Mustang Coupé für das gleiche Projekt 😂
Re: Vergaserprobleme
Ich würde dir empfehlen mit dem User Ankou (Timon) hier im Forum Kontakt aufzunehmen, deinen alten Vergaser von ihm überholen zu lassen und den erstmal wieder drauf bauen. Ich kann dir versichern, selbst in der Grundeinstellung wie du den Vergaser von ihm zurück bekommst schließt auf jeden Fall den Vergaser als Fehlerquelle erstmal aus!!
http://www.early-mustang.de
Mengenlehre =
Wenn 5 Leute in einem Raum sind und 6 rausgehen, muß einer wieder reingehen, damit keiner drin ist.....
Martin (mem)
Mengenlehre =
Wenn 5 Leute in einem Raum sind und 6 rausgehen, muß einer wieder reingehen, damit keiner drin ist.....
Martin (mem)
- 68GT500
- Beiträge: 9700
- Registriert: Do 13. Mär 2008, 20:37
- Clubmitglied: Ja
- Fuhrpark: - 64 Falcon Sprint
- 64 Falcon Squire
- 65 GT Convertible
- 65 K-Code Hardtop
- 66 T5 K-Code GT Convertible
- 68 GT 500
- 23 Tesla M3LR
Re: Vergaserprobleme
Hi,
wenn ich das richtig gegoogelt habe ist das kann das sowohl ein "überholter Autolite 2100", wie auch ein Nachbau davon sein. Es wäre sehr hilfreich, wenn Du hier ein Bild von dem Vergaser, so wie er jetzt eingebaut ist, posten würdest.
"Ausgeschlagene Drosselklappenwellen" ist eines der meistverwendeten Sprüche um den Kunden einen Vergaser anzudrehen (den er eigentlich nicht braucht) , weil man zu faul, zu blöd oder geldgeil ist um der Ursache auf den Grund zu gehen.
Der originale Autolite 2100 ist schier unverwüstlich und lässt sich ganz einfach auch selbst reinigen und einstellen, wenn man sich nur an das Ford Werkstatthandbuch hält. Dort sind alle Schritte vom Zerlegen über das Reinigen bis zum Einbau und Einstellung genau erklärt.
Auch solltest Du diesen Spruch im Hinterkopf halten:
--> Die meisten Vergaserprobleme sind Zündungsprobleme.
Wenn er kalt gut anspringt und läuft und dann schlechter wird, liegt es öfter an Zündung als am Vergaser.
Hat Dein Auto noch Unterbrecherkontakte ?? Dann sollten die zuerst geprüft werden, oder am Besten auf "Kontaktlos" umgerüstet werden.
Funktioniert die Unterdruckverstellung?
Funktioniert der automatische Choke?
mfg
Michael
wenn ich das richtig gegoogelt habe ist das kann das sowohl ein "überholter Autolite 2100", wie auch ein Nachbau davon sein. Es wäre sehr hilfreich, wenn Du hier ein Bild von dem Vergaser, so wie er jetzt eingebaut ist, posten würdest.
"Ausgeschlagene Drosselklappenwellen" ist eines der meistverwendeten Sprüche um den Kunden einen Vergaser anzudrehen (den er eigentlich nicht braucht) , weil man zu faul, zu blöd oder geldgeil ist um der Ursache auf den Grund zu gehen.
Der originale Autolite 2100 ist schier unverwüstlich und lässt sich ganz einfach auch selbst reinigen und einstellen, wenn man sich nur an das Ford Werkstatthandbuch hält. Dort sind alle Schritte vom Zerlegen über das Reinigen bis zum Einbau und Einstellung genau erklärt.
Auch solltest Du diesen Spruch im Hinterkopf halten:
--> Die meisten Vergaserprobleme sind Zündungsprobleme.
Wenn er kalt gut anspringt und läuft und dann schlechter wird, liegt es öfter an Zündung als am Vergaser.
Hat Dein Auto noch Unterbrecherkontakte ?? Dann sollten die zuerst geprüft werden, oder am Besten auf "Kontaktlos" umgerüstet werden.
Funktioniert die Unterdruckverstellung?
Funktioniert der automatische Choke?
mfg
Michael
Kaum ist alles "Idioten-sicher" gemacht, schlägt die Evolution zu und liefert einen "besseren Idioten".






Re: Vergaserprobleme
Moin in die Runde,
Vergaserphoto kann ich nachreichen, er steht im Moment nicht zuhause.
Ich habe noch einen normalen Unterbrecher, Zündkabel, Verteilerdeckel und -finger sind relativ neu.
Der Chocke funktioniert, springt kalt wie warm gut an.
Unterdrück ist so ein Thema, der Vergaser hat (so wie ich das im Moment verstanden habe) keinen Unterdruck angeschlossen.
Aber das muss ich die Tage nochmals klären.
Mach dann auch Fotos, dann ist das mit dem Unterdruckanschluss gut zu sehen.
Wie kann ich testen, ob die Unterdruckverstellung am Verteiler funktionert?
Liebe Grüße und einen schönen Tag an all.
Erwin
Vergaserphoto kann ich nachreichen, er steht im Moment nicht zuhause.
Ich habe noch einen normalen Unterbrecher, Zündkabel, Verteilerdeckel und -finger sind relativ neu.
Der Chocke funktioniert, springt kalt wie warm gut an.
Unterdrück ist so ein Thema, der Vergaser hat (so wie ich das im Moment verstanden habe) keinen Unterdruck angeschlossen.
Aber das muss ich die Tage nochmals klären.
Mach dann auch Fotos, dann ist das mit dem Unterdruckanschluss gut zu sehen.
Wie kann ich testen, ob die Unterdruckverstellung am Verteiler funktionert?
Liebe Grüße und einen schönen Tag an all.
Erwin