Moin!
VORSICHT beim abschmieren vom Steuerventil!
Da gehört Silikonfett rein, kein normales Abschmierfett!
Shop Manual genau lesen, und genau auf die Spezifikation vom Fett achten.
Und nachdem da maximal zwei Hübe Fett mit der Fettpresse drin sind (zusätzlich zum dünnen Fettfilm vom zusammenbau), den Schmiernippel abbauen und einen Stopfen rein, wie es Original war, damit später nicht irgendein Hirbel meint, da gehört massig Schmierfett rein....
Gruss
Theo
Winterprojekt: Lenkung überholen am 65er
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- SpyderRyder
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Re: Winterprojekt: Lenkung überholen am 65er
Auf lange Sicht wäre ich erst mal bis auf weiteres der einzige Hirbel, dem das einfallen könnte. Trotzdem danke für den freundlichen Hinweis.
Ansonsten liegen die überholten Teile nun bereit zum Wiedereinbau, doch zunächst standen und stehen noch andere Arbeiten auf dem Programm.
Diese Woche gab es eine neue Ölwanne; es stellte sich heraus (wieder mal Danke an Patrick für seine fachkundigen Hinweise), dass die völlig verbeulte Wanne flacher war als die (richtige) neue und wohl auch nicht so recht an der Traverse vorbei gepasst hat, als der gebrauchte AT-Motor anno 2013 seinen Weg in mein Auto fand. Sie scheint nicht zum Mustang zu gehören. Jetzt sieht es erheblich besser aus und ich vertraue darauf, dass die Felpro-Dichtung ihren Job ein paar Jahre gut machen wird.
Morgen geht es erstmal auf Familienbesuch nach Deutschland; nach der Wiederkehr steht die Erneuerung der Wasserpumpe auf dem Programm plus Reinigung des Generators und Lackierung der diversen Halter. Ich würde mich freuen, wenn die Pumpe sich ohne Ausbau des Kühler tauschen ließe, das kann aber eng werden mit der einen (unteren) Schraube, die recht verdeckt sitzt. Vermutlich wird das Gebläse raus müssen, was wiederum wegen der langen Schrauben den Ausbau des Kühlers erfordern wird. Na mal sehen. Hat ja alles Zeit.
Viele Grüße aus Småland
Ansonsten liegen die überholten Teile nun bereit zum Wiedereinbau, doch zunächst standen und stehen noch andere Arbeiten auf dem Programm.
Diese Woche gab es eine neue Ölwanne; es stellte sich heraus (wieder mal Danke an Patrick für seine fachkundigen Hinweise), dass die völlig verbeulte Wanne flacher war als die (richtige) neue und wohl auch nicht so recht an der Traverse vorbei gepasst hat, als der gebrauchte AT-Motor anno 2013 seinen Weg in mein Auto fand. Sie scheint nicht zum Mustang zu gehören. Jetzt sieht es erheblich besser aus und ich vertraue darauf, dass die Felpro-Dichtung ihren Job ein paar Jahre gut machen wird.
Morgen geht es erstmal auf Familienbesuch nach Deutschland; nach der Wiederkehr steht die Erneuerung der Wasserpumpe auf dem Programm plus Reinigung des Generators und Lackierung der diversen Halter. Ich würde mich freuen, wenn die Pumpe sich ohne Ausbau des Kühler tauschen ließe, das kann aber eng werden mit der einen (unteren) Schraube, die recht verdeckt sitzt. Vermutlich wird das Gebläse raus müssen, was wiederum wegen der langen Schrauben den Ausbau des Kühlers erfordern wird. Na mal sehen. Hat ja alles Zeit.
Viele Grüße aus Småland
Sende freundliche Grüße aus Småland
Olli
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- SpyderRyder
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Re: Winterprojekt: Lenkung überholen am 65er
So, nun ist tatsächlich ein Monat vergangen und wegen der erwähnten Reise nach Deutschland und wegen der zeitweise lausigen Temperaturen hier in Småland ging es eben erst in den letzten Tagen weiter.
Ich habe die Wasserpumpe ausgebaut und festgestellt, dass sie wohl tatsächlich verschlissen und damit auch leicht undicht war - es stand Wasser in der kleinen Bohrung an der Unterseite. Nicht verwunderlich, wer weiß wie alt die Pumpe schon war. Die Kleinteile für die Befestigung von Lichtmaschine und Servopumpe wurden gereinigt und lackiert.
Gestern fand das renovierte Lenkgestänge seinen Weg zurück ins Auto. Etwas verwirrend war die Montage der beiden Hydraulikschläuche, die zur Pumpe führen (wie rum gehört das denn ?!), aber nach einer Denkpause am Kaffeetisch ging auch das klar.
Zunächst einmal muss jetzt die neue WaPu samt Kleinteilen ins Auto, dann können die Nebenaggregate wieder an ihren Platz. Hauptsache es wird nicht nochmal so kalt wie letztes Wochenende mit minus 19 Grad im Dorf. Da arbeite ich dann nicht in meiner unbeheizten Garage.
So long, bis bald
der SpyderRyder
Ich habe die Wasserpumpe ausgebaut und festgestellt, dass sie wohl tatsächlich verschlissen und damit auch leicht undicht war - es stand Wasser in der kleinen Bohrung an der Unterseite. Nicht verwunderlich, wer weiß wie alt die Pumpe schon war. Die Kleinteile für die Befestigung von Lichtmaschine und Servopumpe wurden gereinigt und lackiert.
Gestern fand das renovierte Lenkgestänge seinen Weg zurück ins Auto. Etwas verwirrend war die Montage der beiden Hydraulikschläuche, die zur Pumpe führen (wie rum gehört das denn ?!), aber nach einer Denkpause am Kaffeetisch ging auch das klar.
Zunächst einmal muss jetzt die neue WaPu samt Kleinteilen ins Auto, dann können die Nebenaggregate wieder an ihren Platz. Hauptsache es wird nicht nochmal so kalt wie letztes Wochenende mit minus 19 Grad im Dorf. Da arbeite ich dann nicht in meiner unbeheizten Garage.
So long, bis bald
der SpyderRyder
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Olli
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Re: Winterprojekt: Lenkung überholen am 65er
saubere Arbeit und schöne Berichte über den Fortschritt Olli!
Lese gespannt mit.
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Viele Grüße
Roy
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- SpyderRyder
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Re: Winterprojekt: Lenkung überholen am 65er
Danke dir.
Es gilt (leider) wirklich immer die JEeP-Regel, jeder Einsatz ein Projekt. Einerseits habe ich inzwischen, in nicht ganz anderthalb Jahren, schon deutlich mehr in den ollen Gaul investiert, als ich anfangs dachte und hoffte. Andererseits möchte ich auch, dass das Auto noch eine Weile hält und seinen Wert behält (ja, auch ein 289er 08/15-Coupé hat einen Wert
), und dass das Fahren damit irgendwann mal sorglos möglich ist. Also repariere ich das, was mir auffällt. Manches kann man etwas rauszögern, aber wenn man beigeht, dann technisch ordentlich.
Unweigerlich werde ich wohl derjenige sein, der eines Tages einen neuen Leitungssatz einziehen wird.... Original ist geil, aber nicht bei Elektrik
Es gilt (leider) wirklich immer die JEeP-Regel, jeder Einsatz ein Projekt. Einerseits habe ich inzwischen, in nicht ganz anderthalb Jahren, schon deutlich mehr in den ollen Gaul investiert, als ich anfangs dachte und hoffte. Andererseits möchte ich auch, dass das Auto noch eine Weile hält und seinen Wert behält (ja, auch ein 289er 08/15-Coupé hat einen Wert
Unweigerlich werde ich wohl derjenige sein, der eines Tages einen neuen Leitungssatz einziehen wird.... Original ist geil, aber nicht bei Elektrik
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Olli
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Re: Winterprojekt: Lenkung überholen am 65er
SpyderRyder hat geschrieben: ↑Mo 19. Jan 2026, 10:28 Einerseits habe ich inzwischen, in nicht ganz anderthalb Jahren, schon deutlich mehr in den ollen Gaul investiert, als ich anfangs dachte und hoffte. Andererseits möchte ich auch, dass das Auto noch eine Weile hält und seinen Wert behält (ja, auch ein 289er 08/15-Coupé hat einen Wert), und dass das Fahren damit irgendwann mal sorglos möglich ist. Also repariere ich das, was mir auffällt. Manches kann man etwas rauszögern, aber wenn man beigeht, dann technisch ordentlich.
Da bin ich absolut bei Dir, genau so geht es mir (uns) auch
SpyderRyder hat geschrieben: ↑Mo 19. Jan 2026, 10:28 Unweigerlich werde ich wohl derjenige sein, der eines Tages einen neuen Leitungssatz einziehen wird.... Original ist geil, aber nicht bei Elektrik![]()
Dazu kann ich Dir sagen, daß es auch einen Mittelweg gibt
Mein Ziel war/ist so viel wie geht von den originalen Teilen zu erhalten und die zu revidieren und aufzuarbeiten.
Da die gesamte Elektrik im Mustang ist ja sehr überschaubar ist, hab ich das auch beim Kabelbaum so gemacht.
Zuerst komplett raus aus dem Auto und den ganzen Murks des Vorbesitzers zurück gebaut, bzw. entfernt (z.B. Warnblinkanlege, Verkabelung zum Standlicht vorne usw.)
Dann komplett von der Ummantelung befreit und alle Leitungen und Stecker auf Beschädigungen oder Brüche kontrolliert, der Kabelbaum als solches war zu 90% in Ordnung.
Vor dem neuen Wickeln dann die Entscheidung getroffen minimale Verbesserungen einzuarbeiten, z.B. ein neuer Sicherungskasten mit Flachsicherungen, alles aber so unsichtbar wie möglich.
(die Klemmen und Kabelbinder bitte ignorieren, die Bilder sind nicht der finale Stand)
Der neue Sicherungskasten hat also nicht gleich 20 oder 30 Kreise/Sicherungen, sondern nur 5, genauso wie der originale (der 6. ist Reserve).
Somit konnten die Anschlüsse des originalen Kabelbaumes bleiben wie sie waren, bis auf ein paar zusätzliche Brücken.
Weitere zusätzliche Sicherungen, für z.B die neue Beleuchtung, Hupen, Fernlicht oder das Sicherheitsrelais* für die Zündung sind an anderen Stellen verbaut.
Dazu war mir wichtig, das die Wege (Kabel) möglichst kurz sind, alles möglichst unsichtbar bleibt, aber bestens zugänglich, falls man unterwegs mal an etwas ran muß (was ich nicht hoffen will...
*bezüglich des Sicherheitsrelais werde ich versuchen eine Bilddoku zu machen.
Verbaut an einer (unsichtbaren) zentralen Stelle im Innenraum, mit einem Minimum an zusätzlichen Kabeln die durch das Auto gezogen werden müssen
Gruß Pite


- SpyderRyder
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Re: Winterprojekt: Lenkung überholen am 65er
Ich vermisse hier immer wieder einen "Danke"-Button 
Bei der gezeigten Lösung finde ich vor allem den Umbau des Sicherungskastens richtig gut, und es ist auf jeden Fall wichtig, ein paar Steckplätze mehr vorzusehen. So habe ich das vor gut 15 Jahren bei meinem Austin 1100 auch gelöst, der ab Werk mit ganzen 2 Sicherungen daherkam.
Beim Hantieren mit der Elektrik ist mir aber schon aufgefallen, dass die Leitungen sich doch teils wirklich spröde und hart anfühlen, da wagt man kaum, sie noch zu modifizieren oder zu biegen. Insofern denke ich mir, WENN ich schon dabei bin, das alles auszubauen, um zu prüfen und zu verbessern, kann ich auch gleich alles tauschen.
Das möge aber bitte mal noch einen oder zwei Sommer dauern, hab aktuell genug zu tun.
Bei der gezeigten Lösung finde ich vor allem den Umbau des Sicherungskastens richtig gut, und es ist auf jeden Fall wichtig, ein paar Steckplätze mehr vorzusehen. So habe ich das vor gut 15 Jahren bei meinem Austin 1100 auch gelöst, der ab Werk mit ganzen 2 Sicherungen daherkam.
Beim Hantieren mit der Elektrik ist mir aber schon aufgefallen, dass die Leitungen sich doch teils wirklich spröde und hart anfühlen, da wagt man kaum, sie noch zu modifizieren oder zu biegen. Insofern denke ich mir, WENN ich schon dabei bin, das alles auszubauen, um zu prüfen und zu verbessern, kann ich auch gleich alles tauschen.
Das möge aber bitte mal noch einen oder zwei Sommer dauern, hab aktuell genug zu tun.
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Olli
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