Hallo aus Düsseldorf - Mustang Coupé von 1966

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HomerJay
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Re: Hallo aus Düsseldorf - Mustang Coupé von 1966

Beitrag von HomerJay »

Was ist denn alles zu Tage getreten bzw. was muss gemacht werden?
Cheers Homer
weizenseppl
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Re: Hallo aus Düsseldorf - Mustang Coupé von 1966

Beitrag von weizenseppl »

Da muss ich etwas für ausholen.
Fangen wir mal bei der Technik an, von der ich eigentlich dachte, dass hier nichts groß zu tun ist. Ich konnte ja anhand der Rechnungen vom Vorbesitzer, der ein langjähriger Freund ist, sehen, was da alles schon gemacht wurde. Zwei oder drei Jahre zuvor hat er circa 12.000€ in den Wagen gesteckt, u.a. neue Stoßdämpfer, neue Auspuffanlage, neues Lenkgetriebe und vieles mehr, das müsste ich jetzt en Detail nachgucken. Der Wagen war auch regelmäßig beim Service. Nun muss ich dazu sagen, der der Verkäufer nicht besonders viel Ahnung von Autos hat - was sich eigentlich beißt, wenn man sich sowas anschafft. Es zeigt aber auch, dass es Werkstätte gibt, die einfach keine Ahnung haben.
Die Auspuffanlage wurde falsch verbaut, beim Überfahren von Unebenheiten schlug sie auch die Hinterachse. Bei den Stoßdämpfern werden ja diese sog. Springseats (oder wie die Teile genau heißen) verbaut. Hier hat die Werkstatt einfach ein Stück Fahrradschlauch genommen, abgeschnitten und statt dessen verwendet. Zwei von den recht neuen Stoßdämpfern waren schon undicht. Der Benzinfilter hat den Vergaser mehr verdreckt als er geholfen hat ihn sauber zu halten. Der ist beim Ausbau in der Hand zerbröselt, man kann sich kaum ausmalen, wie der Vergaser aussah. Dass der Wagen so überhaupt noch lief, ist schon fast ein Wunder. Die Elektrik war teilweise völlig laienhaft verbaut. Die Trommelbremsen waren in schlechtem Zustand. Und, und, und...da kam dann eine ordentliche Summer zusammen, um den Mustang technisch erstmal auf Vordermann zu bringen.

Dass es lackseitig ein paar Probleme gab, wusste ich. Ich habe das aber nicht so extrem eingeschätzt. Im Grunde ist die Lackierung Schrott. Am schlimmsten waren die Regenrinnen, da war der Rost schon deutlich sichtbar. Ich stand nun vor der Entscheidung, den Wagen komplett blank machen zu lassen oder eben die schadhaften Stellen instand setzen zu lassen. Was eine Volllackierung hier in Deutschland kostet, brauche ich euch ja nicht zu sagen. Die wäre aus meiner Sicht aber auch nicht notwendig gewesen. Da ich mit US Cars 24 grundsätzlich sehr zufrieden bin, wollte ich den Wagen jetzt auch nicht abholen und in Polen oder Tschechien lackieren lassen. Wir haben uns dann darauf verständigt, dass der Wagen mit diesen M3 Scheiben (Elefantenärsche) komplett abgeschliffen wird, um die Orangenhaut wegzukriegen. Das hat gut geklappt, weil die Lackschicht entsprechend dick war. Die schadhaften Stellen wurden dann instand gesetzt, was im Gesamtergebnis wirklich gut aussieht. Abschließend wird noch der Motorrad eingestrahlt und entsprechend neu lackiert. Das war mir anfangs eher nicht so wichtig, man sagte mir aber, dass ein top Motorrad beim Wertgutachten einiges ausmacht. Ich habe jetzt sicher viele Sachen vergessen, aber das ist mal das grobe Bild.
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Urmel
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Re: Hallo aus Düsseldorf - Mustang Coupé von 1966

Beitrag von Urmel »

Lieber Markus,
Ich hab hier ein bißchen mitgelesen und hab das Gefühl, dass es an der Zeit für ein paar offene Worte ist. Ich mein das überhaupt nicht böse, also nicht falsch verstehen. Aber ein paar Sachen, die gleich kommen, werden Dir nicht gefallen.
Erstens: Wenn Du, wie Du schreibst, bei alten Autos Perfektionist bist, bist Du beim Mustang verkehrt. Das Auto war ursprünglich als Low Budget Alternative zu den damals üblichen Straßenkreuzern gedacht, und das merkt man halt. Wenn man es ein bisschen überspitzt, ist der Mustang sowas wie die amerikanische Version unseres Käfers. Perfektion? Nö, aber ein anständiges Auto zu einem erschwinglichen Preis (also damals). Und der Wagen macht einfach einen Heidenspass!
Zweitens: Nur weil jemand viel Geld in so ein Auto gesteckt hat und das bei einer Fachwerkstatt hatte (ich kenne den Laden nicht, kann und werde mir also kein Urteil über die Qualität deren Arbeit anmaßen), heißt das nicht, dass alles einwandfrei repariert oder gewartet wurde. Du würdest Dich wundern.....Du sagst ja selber "... Elektrik laienhaft verbaut/ Auspuff schlägt beim Fahren an....usw ". Das hätte auffallen müssen.
Drittens: nicht jeder, der so ein altes Eisen fährt (ganz egal was für eins), ist ein Fachmann dafür oder hat profundes Wissen darüber - ist aber auch gar nicht erforderlich. Dazu gibt es z.B. Communities wie diese hier.
Viertens: Wenn der Schlitten wirklich soviel technische Baustellen hat, würde ich mich zuerst nach und nach um die kümmern und nicht um Dinge wie die Lackierung des Motorraums (ich nehme an, das hattest Du gemeint) - weil sich das positiv auf das Wertgutachten auswirken würde. Wolfgang hat es bereits beschrieben: wenn der Wagen soweit funktioniert, dann fahr das Ding erst mal und freu Dich dran! Optimieren kannst Du Schritt für Schritt.
Fünftens: Dinge wie eine schlechte Lackierung sieht man eigentlich vor dem Kauf bei einer gründlichen Besichtigung. Ich bin nun wirklich kein Spezialist für 66er Mustangs, aber zeigt bei einem der Bilder nicht der Griff zum Türöffnen auf der Beifahrerseite in die falsche Richtung? Korrigiert mich, wenn ich hier falsch liege. Was ich meine ist folgendes: bei einer gründlichen Besichtigung mit fachmännischer Hilfe wären solche Sachen aufgefallen!
Du hast aus meiner Sicht jetzt die folgenden Möglichkeiten: - entweder jetzt direkt eine Menge Geld in die Hand zu nehmen, um alles richten zu lassen (dann ist mindestens diese Saison aber gelaufen)
- oder nur die wichtigsten Dinge beheben, Spass haben und Schritt für Schritt die Themen abarbeiten (das wäre mein und wahrscheinlich auch Wolfgangs Ansatz)
- oder den Wagen schnell wieder los zu werden, um nicht schlechtem Geld noch gutes hinterher zu werfen. Deine Entscheidung. Uff.

Schönen Gruß,
Kai (so'n Roman hab ich hier schon sehr lange nicht mehr geschrieben) ;)
weizenseppl
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Re: Hallo aus Düsseldorf - Mustang Coupé von 1966

Beitrag von weizenseppl »

Hallo Kai,
danke für deine ausführlichen Bemerkungen. Ich nehme das überhaupt nicht böse auf, du hast ja nichts Schlimmes geschrieben.
Und doch teile ich deine Meinung nicht in allen Punkten. Perfektionist und Mustang schließen sich meiner Meinung nach nicht aus. Wenn du dir einen top restaurierten Mustang kaufst über 100.000€ plus, wird wohl jeder den Anspruch haben, dass dieses Auto top in Schuss ist.
Ich habe insgesamt acht Autos und kenne mich grundsätzlich schon ganz gut aus, auch wenn das jetzt beim Mustang im Speziellen noch nicht ganz so ist. Natürlich habe ich anfangs auch meine Lehrgelder bezahlt aber mittlerweile glaube ich schon zu wissen, worauf man zu achten hat. Nun wirst du wahrscheinlich denken, dass sich diese Aussage mit dem Zustand des Mustangs, den ich dann gekauft habe, beißt.
Vielleicht habe ich das im Eingangspost auch nicht deutlich genug rausgestellt. Natürlich wäre ich unter normalen Umständen mit dem Wagen erstmal zu einem Experten gefahren und hätte mir ein klareres Bild gemacht. Natürlich hätte ich den Wagen auch selbst viel genauer unter die Lupe genommen, als ich es diesmal getan habe. Im konkreten Fall habe ich das nicht gemacht, weil ich zum Vorbesitzer nicht nur ein freundschaftliches Verhältnis habe (das alleine wäre sicher kein Grund gewesen, auf eine tiefergehende Expertise zu verzichten), sondern vielmehr auch seit Jahren eine berufliche Beziehung zu ihm pflege. Kurzum: Ich habe mit dieser Person schon eine Stange Geld verdient und deswegen wollte ich diese ganzen Maßnahmen nicht durchführen. Ich habe es also in Kauf genommen, dass der Wagen in einem schlechteren Zustand ist als er augenscheinlich war.
Nichtsdestotrotz war der Preis für den Mustang nicht zu signifikant zu hoch, es war aber eben auch nicht der Freundschaftspreis, von dem wir beide ausgingen.
Lackierungen sind auf den ersten Blick schwer zu beurteilen, oft kommt die ganze Wahrheit ans Licht, wenn man den Wagen blank macht. Die offensichtlichen Stellen waren für mich nicht allzu besorgniserregend.
Dass der Mustang früher ein Low Budget Fahrzeug war, weiß ich. Das heißt aber nicht, dass er das heute auch noch ist. Ein 2CV oder ein Käfer, wie du richtig sagst, waren das früher auch und heute kosten sie in gutem Zustand richtig Geld. Beim Mustang ist es nicht anders. Einen Jaguar XJ8 von 1998 kriege ich auch für 5.000,-€ - so sieht er dann aber auch aus. In tadellosem Zustand, ohne Rost und mit guter Historie kostet er dann halt eher 25.000,-€. Da hat ja jeder für sich seine Ansprüche und das ist ja auch in Ordnung so. Ich will meine Autos in sehr gutem Zustand haben, optisch und technisch, sonst machen sie mir keinen Spaß. Deswegen finde ich, dass sich das nicht ausschließt.
Dein zweiter Punkt erklärt sich eigentlich schon mit meinen Ausführungen. Natürlich heißt es, dass alles einwandfrei gemacht wurde, nur weil man viel Geld bezahlt hat und natürlich wären mir einige Sachen bei intensiverer Prüfung aufgefallen. Eine Fachwerkstatt war das sicherlich nicht :(

Meine Erfahrung ist, dass man sich mit so alten Autos schon ein bisschen, wenigstens rudimentär, auskennen sollte. Foren helfen zweifelsohne und haben mir bei anderen Fahrzeugen auch schon sehr geholfen. Dass man aber, profundes Wissen hin oder her, zumindest nicht mit 30 Jahre alten Benzinfiltern rumfährt oder es nicht bemerkt, dass der Vergaser völlig dicht ist, das verstehe ich nicht. Aber das gibt es, ich habe heute einen 85er SL von meiner Schwester abgeholt - und sie hat mal gar keinen Plan von irgendwas und merkt nichtmal, wie unrund der Wagen im Leerlauf läuft oder dass ein Ölfilm im Kühlwasser ist. Von daher hast du in dem Punkt schon recht aber wenn ich so viel Geld in ein Auto stecke wie es der Vorbesitzer getan hat, ist es mir schleierhaft, dass man sich für sowas gar nicht interessiert.

Zu Punkt 4: Genau die Reihenfolge habe ich ja eingehalten. Technisch ist alles erledigt, das war Schritt eins. Dann kam Schritt zwei, die optische Aufwertung. Hier habe ich, wie eingangs erwähnt, schon gesehen dass ein paar Stellen zu machen sind. Im Endeffekt war der Aufwand dann aber größer als ich dachte. Wohlwissend, dass diese Überraschungen dann eben oft erst zutage treten wenn man anfängt, die Stellen zu öffnen. Den Motorraum habe ich als letztes dann eben auch noch machen lassen bzw. sind das gerade jetzt die letzten Arbeiten.

Die von dir skizzierten Möglichkeiten sind korrekt und ich habe mich eben dann für die erste Option entschieden: Richtig Geld in die Hand zu nehmen und um alles richten zu lassen, so wie es sein soll. Da der Wagen ja schon seit Ende November weg ist, werde ich von der Saison noch was haben. Bis Ende des Monats wird er fertig sein. Ich hatte zwischendurch in der Tat überlegt, den Wagen erstmal zu holen weil ich ihn nur rund vier Wochen hier hatte, wollte dann aber lieber alles geregelt haben. Der Motorraum war mir in der Tat am wenigsten wichtig, macht den Kohl jetzt aber auch nicht mehr fett. Variante zwei, Schritt für Schritt die Dinge angehen, hatte ich in Erwägung gezogen weil der finanzielle Aufwand dann eben doch hoch war - und die anderen Autos ja auch ihre Pflege brauchen. Nun freue ich mich aber, wenn der Wagen wieder kommt und ich erstmal Ruhe habe.
Variante drei, den Wagen schnell wieder los zu werden, hatte ich anfangs in Betracht gezogen und ich hätte ihn für marginalen Verlust wahrscheinlich verkaufen können. Ich habe mich dann aber auf die Expertise von Herrn Thiel von US Cars 24 verlassen, der ja wirklich überregional einen exzellenten Ruf genießt. Wenn nun alles fertig ist, habe ich in jedem Fall einen entsprechenden Gegenwert. Wäre das nicht so, hätte ich es nicht gemacht. Also 25.000,- reinbuttern (neben dem Kaufpreis), um dann am Ende vielleicht 30.000,- erzielen zu können - das hätte ich sicher nicht gemacht.
Ich muss dazu sagen, dass Herr Thiel wirklich extrem penibel ist, da bekommt der Begriff Perfektion nochmal eine andere Dimension.

Also wir sind in einigen Punkten gar nicht weit auseinander, vielleicht konnte ich die Situation nun etwas besser erläutern.

P.S.: Das mit den Türgriffen ist mir in der Tat nicht aufgefallen, in jedem Fall sind beide analog zueinander angebracht. Ich werde aber bei Abholung drauf achten.
Ich stelle bei Gelegenheit mal Bilder ein, ich habe in den letzten sechs Monaten circa 300 plus Videos von den Arbeiten bekommen.

Habt einen schönen Abend!
LG
roland_t5
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Re: Hallo aus Düsseldorf - Mustang Coupé von 1966

Beitrag von roland_t5 »

Sorry, aber hier geht es immer noch um ein 66er Coupe, wieviel soll das denn nun deiner Meinung nach Wert sein?

"Wenn du dir einen top restaurierten Mustang kaufst über 100.000€ plus, wird wohl jeder den Anspruch haben, dass dieses Auto top in Schuss ist."

"Also 25.000,- reinbuttern (neben dem Kaufpreis), um dann am Ende vielleicht 30.000,- erzielen zu können - das hätte ich sicher nicht gemacht."

SG Roland
weizenseppl
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Re: Hallo aus Düsseldorf - Mustang Coupé von 1966

Beitrag von weizenseppl »

Die 100.000€ plus stehen im Kontext mit alten Autos und Perfektionismus und nicht auf ein Coupé bezogen . Restaurierte Cabrios oder Fastbacks kosten das im Zustand 1.
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HomerJay
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Re: Hallo aus Düsseldorf - Mustang Coupé von 1966

Beitrag von HomerJay »

Was du jetzt noch reinsteckst bekommst du nie wieder auch nur annähernd bei einem Verkauf raus, aber wenn alles vernünftig gemacht wird, dann hast du auf jeden Fall erstmal einen, wenn auch viel zu teuren Wagen ohne (hoffentlich) größere Baustellen.
Cheers Homer
weizenseppl
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Re: Hallo aus Düsseldorf - Mustang Coupé von 1966

Beitrag von weizenseppl »

So, erstmal sorry für meine wilde Schreiberei. Wenn ich von Motorrädern schreibe und Motorräume meine, wenn ich schreibe, dass man davon ausgehen kann, dass alles gut gemacht wurde wenn man viel Geld bezahlt hat und meine, dass man nicht davon ausgehen kann - wie Urmel richtig schrieb. Das kommt davon, wenn man alles zwischen Tür und Angel macht. Also entweder weniger schreiben oder besser konzentrieren.

Hier soll auch gar kein falscher Zungenschlag reinkommen. Es ist nicht so, dass ich mich nicht darüber geärgert habe, dass ich nun deutlich mehr habe machen lassen müssen. Natürlich habe ich mir das anders vorgestellt. Aber ich musste aus der Situation ja nun das Beste machen und eine Entscheidung treffen. Und ich habe mich entschieden, den Wagen auf Vordermann zu bringen. Es war jetzt auch keine Schrottkiste und viele Dinge hätte ich auch erstmal aufschieben können. Ob ich die Investitionen nun wieder rauskriegen würde oder nicht , sei mal dahingestellt. Wahrscheinlich nicht vollumfänglich, das spielt für mich jetzt aber nicht die ganz große Rolle. Wobei die Preisspanne bei den Coupés ja schon sehr breit ist und es durchaus Exemplare gibt, die 50.000€ und mehr kosten. Aber jetzt, wo alles fast fertig ist, verkaufe ich den Wagen ja nicht. Wenn es am Ende ein paar Tausender zu viel waren, ist das ärgerlich. Aber so ist es nunmal jetzt.
Ich freue mich auf jeden Fall, wenn ich das Pony nach nun über sechs Monaten wieder bekomme und dann fangen wir neu an :-)
Beim ersten blubbern im Sonnenschein verraucht der erste Ärger sicher schnell und fürs nächste Mal hat man wieder dazugelernt.
roland_t5
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Re: Hallo aus Düsseldorf - Mustang Coupé von 1966

Beitrag von roland_t5 »

Hallo Markus!

Ich denke, für dich war es insgesamt schon die richtige Entscheidung so. Wenn dich Dinge stören, ist das mit dem Aufschieben ja auch nicht getan und billiger wird es dadurch auch nicht, außer du kannst es selber machen.

Auf alle Fälle eine gute Fahrt!

SG Roland
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HomerJay
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Re: Hallo aus Düsseldorf - Mustang Coupé von 1966

Beitrag von HomerJay »

weizenseppl hat geschrieben: Mi 12. Jun 2024, 01:01 Wobei die Preisspanne bei den Coupés ja schon sehr breit ist und es durchaus Exemplare gibt, die 50.000€ und mehr kosten.
Da sollte man allerdings zwischen Wunschpreis und tatsächlich erzieltem Preis differenzieren. ;)
50k für ein Coupe, dann handelt es sich aber nicht um ein "plaine jane C Code Coupe" Die gehen eher so um die gut 30k weg, wenn sie gut sind.
Cheers Homer
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